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Mercedes-Benz schließt den „Intelligent world drive“ ab

Mercedes-Benz erprobt das autonome Fahren im länderspezifischen, realen Straßenverkehr und hat jetzt weitere interessante Ergebnisse „erfahren“.

Der intelligent world drive endete in Las Vegas und brachte viele Erkenntnisse. | Foto: Daimler
Der intelligent world drive endete in Las Vegas und brachte viele Erkenntnisse. | Foto: Daimler
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Gregor Soller

Der „Intelligent World Drive“ von Mercedes-Benz endete nach fünf Monaten auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Dabei schickte Daimler sein Erprobungsfahrzeug auf Basis der aktuellen S-Klasse auf fünf Kontinente, um bei automatisierten Testfahrten im realen Verkehr zu „lernen“.

Ob Zebrastreifen auf chinesischen Autobahnen, Rechtsabbiegen von der linken Fahrspur im australischen Melbourne, Fußgängerverkehr auf jeder Art von Straßen in Südafrika oder kurzzeitiges Fahrverbot in unmittelbarer Nähe von anhaltenden Schulbussen in den USA – auf jedem Kontinent stand das Team vor Herausforderungen, die Einfluss auf das Fahrverhalten künftiger autonomer Fahrzeuge haben werden. Diese länderspezifischen Besonderheiten müssen automatisierte und autonome Fahrzeuge kennen und in ihrem jeweiligen Kontext verstehen, um dann richtige Fahrentscheidungen treffen zu können.

Zudem unterstreicht der „Intelligent World Drive“, wie wichtig eine internationale Harmonisierung des Rechtsrahmens für das automatisierte und autonome Fahren sowie der Infrastruktur ist, insbesondere von Fahrspurmarkierungen und Verkehrsschildern. Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung erklärte dazu: „Automatisierte und autonome Fahrzeuge brauchen internationales Lernmaterial aus dem realen Straßenverkehr, um Verkehrssituationen richtig zu verstehen und auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet zu sein.“

Was bedeutet das?

Daimler geht das Thema „autonomes Fahren“ schwäbisch korrekt an – nach dem Motto „das Beste oder nichts“ oder auf schwäbisch „wir machen es gscheid oder lasset es bleibe“. Weshalb man die autonome S-Klasse auf alle fünf Kontinente schickte und dort hochinteressante Erfahrungen sammeln konnte. Und feststellen musste: Bis autonomes Fahren weltweit harmonisiert ist und klappt, wird noch viel Zeit vergehen.

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