Mercedes-Benz schiebt neue EQC-Varianten nach

Mercedes-Benz rundet das EQC-Programm nach unten und oben ab. Ein europaweit einheitlich konfiguriertes Basismodell startet ab 66.068 Euro brutto, das sind knapp 55.520 Euro netto. Dazu kommt eine Sportversion ab 73.208 Euro brutto, das sind knapp 65.520 Euro netto.

Eine Sport- und eine Basisversion erweitern die EQC-Familie. | Foto: Daimler
Eine Sport- und eine Basisversion erweitern die EQC-Familie. | Foto: Daimler
Gregor Soller

Beide Modelle können ab sofort bestellt werden und kommen (wie seit Januar 2021 alle EQC-Modelle) serienmäßig mit dem 11-kW-Lader. Das neue Basismodell heißt einfach nur EQC 400 4MATIC, kommt aber auch schon mit 19 Zoll großen Leichtmetallrädern und Lenkrad-Schaltwippen zur manuellen Einstellung der Rekuperationsleistung. Die Sitze haben schwarze Stoffbezüge, die grauen Zierelemente sind in Matrixoptik gehalten. Zu dieser Basisausstattung lassen sich wie bei Daimler üblich zahlreiche aufpreispflichtige Pakete dazubestellen – vor allem im Bereich Fahrassistenz und Komfort.

Die neue Sportversion heißt EQC 400 4MATIC AMG Line bietet einen AMG-spezifischen Black-Panel-Kühlergrill sowie eine spezielle Front- und Heckschürze. Dazu kommen grau lackierte, glanzgedrehte 19-Zoll-Leichtmetallräder, Sportsitzen, Sportpedalanlage, unten abgeflachtem Multifunktions-Sportlenkrad in Leder Nappa und einer Instrumententafel in Nappa-Optik punkten. Dazu gesellen sich innen Elemente in Carbonoptik. Wichtig: Die erweiterten Ladeservices (Charging Services Premium) sind beim Sport-EQC schon im Preis drin.

Der Antrieb bleibt unverändert, heißt: 300 kW Leistung plus ein maximales Drehmoment von 765 Nm an. Der Akku bleibt bei 80 kWh. Jetzt gilt es abzuwägen, wie viel EQC man braucht: Beim Verkaufsstart 2019 rief Mercedes-Benz mindestens 71.281 Euro auf, was netto exakt 59.900 Euro entspricht. Die neue Basisversion erhält den der Umweltbonus von 7.975 Euro (Umweltbonus in Höhe von 7.500 Euro inkl. Mehrwertsteuereffekt von 475 Euro). Das ergibt 58.093 Euro nach Förderung, was knapp 48.820 Euro netto bedeutet.

Was bedeutet das?

Der EQC ist nach wie vor selten zu sehen, wozu interne Probleme beim Produktionshochlauf beitrugen. Doch auch bei Preis, Gewicht und Effizienz setzt der EQC keine Maßstäbe, da er auf dem GLC basiert – und das erfordert Kompromisse. Für Europa steigt jetzt Modellvielfalt steigt, doch der Vertrieb in den USA soll komplett abgesagt worden sein: Das berichtete zuletzt das Portal „Autoblog“ unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens. Insofern tut vor alle die neue Basisversion gut.

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