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Mercedes-Benz EQS: Künftig mehr Reichweite und mit traditionellem Stern

Wie die Plattform Autocar berichtet, soll der EQS künftig auch mit stehendem Stern samt traditionellem Kühler und mehr Reichweite verfügbar sein – und im Fond soll man besser sitzen können.

Auf der Bilanzpressekonferenz zeigte Mercedes-Benz kurz den (optionalen) Grill des überarbeiteten EQS. | Foto: Mercedes-Benz
Auf der Bilanzpressekonferenz zeigte Mercedes-Benz kurz den (optionalen) Grill des überarbeiteten EQS. | Foto: Mercedes-Benz
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Gregor Soller

Im Gegensatz zur S-Klasse tut sich der elektrische EQS beim Absatz schwer: Vor allem in China bemängelt man die fehlende Kopffreiheit im Fond und die Beschränkung auf den „Plakettengrill“, in den der Stern integriert ist, aber nicht mehr als „Kühlerfigur“ auf der Haube thront. Beides „(Luxus-)Probleme“, welche die S-Klasse nicht hat, zumal sie bei den Neuzulassungen in Deutschland klar vorn lag: Sie wurde 4.846 mal neu zugelassen, während sich der EQS mit 2.962 Neuzulassungen "bescheiden" musste, was für das eher schrumpfende Luxussegment absolut gesehen auch gar nicht so schlecht ist.

Deshalb soll der EQS umfassend überarbeitet werden, wobei man am Rohbau nicht viel ändern kann. Aber man kann zumindest optional einen klassischen Grill mit stehendem Stern bieten und die Option von „Executive-Sitzen“ bieten, wie CEO Källenius erklärte. Dabei dürfte die Rückbank gegen zwei Einzelsitze ausgetauscht werden, die sich dann auch umlegen lassen. CEO Ola Källenius erklärte auf der jüngsten Bilanzpressekonferenz:

„Einige werden einen sportlicheren Look bevorzugen und den Stern in die Blende integriert haben wollen, und andere, so glauben wir, wollen einen traditionelleren Look.“

Während der Veranstaltung zeigte man dem Bericht zufolge ein Bild des neuen Kühlergrills, das die Ähnlichkeit mit der „klassischen“ S-Klasse hervorhob.

Eine neue Zellchemie erhöht die Reichweite

Viel wichtiger aber: Eine verbesserte Batterie mit neuer Chemie, welche die Reichweite erhöhen soll. Dabei wird man aller Voraussicht nach das gleiche Akkupaket nutzen wie beim EQS SUV, bei dem der maximal nutzbare Energiegehalt von 108 auf 118 kWh stieg, was dort für etwa 50 Kilometer mehr Reichweite nach WLTP sorgte. Der EQS könnte dann laut Autocar knapp die 800 Kilometer-Marke übersteigen, bisher sind es maximal 748 Kilometer. Womit man wieder näher an den sparsameren Lucid Air herangerückt wäre, der bis zu 839 Kilometern gemäß WLTP-Norm angibt.

Der aktualisierte EQS soll laut Autocar ab Juni erhältlich sein. Die Fahrzeuge mit der neuen Batterie könnten aber schon vorher in Produktion gehen.

Was bedeutet das?

Mercedes-Benz hat die EQ-Modelle bewusst futuristischer und anders gestaltet als E- und S-Klasse Verbrenner oder Plug-in. Allerdings kam die allglatte seifige Form nicht überall an und vor allem die Kunden, die Elektromobilität in klassischer Hülle suchten, waren enttäuscht, weshalb man jetzt nachsteuert.

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