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Mercedes-Benz E300e Umweltcheck: Nur wer viel lädt, fährt im Hybrid grün

Seit 2005 versuchen die Schwaben, Transparenz in die Umweltwirkungen seiner Fahrzeuge zu bringen, mittels "360°-Umweltcheck". Die neueste Ausgabe nimmt die E-Klasse unter die Lupe, speziell das E 300 e Plug-in-Hybridmodell. Dessen CO2-Emissionen hängen stark von der Ladehäufigkeit und Grünstrom ab.

Die neue E-Klasse gibt es mit drei verschiedenen Plug-in-Hybrid-Antrieben.| Foto: Mercedes Benz
Die neue E-Klasse gibt es mit drei verschiedenen Plug-in-Hybrid-Antrieben.| Foto: Mercedes Benz
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Johannes Reichel
von Thomas Kanzler

Der Umweltcheck vergleicht zwei Szenarien: den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen und den konventionellen EU-Strom-Mix. Der Einsatz regenerativer Energiequellen reduziert die CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des E 300 e um fast die Hälfte. Die Analyse berücksichtigt eine Laufleistung von 250.000 Kilometern. Die E-Klasse bietet drei Plug-in-Hybrid-Modelle der vierten Generation an. Mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 118 Kilometern (WLTP) im E 300 e können Fahrer Alltagsstrecken größtenteils ohne Verbrenner zurücklegen. Die intelligente Betriebsstrategie nutzt Navigationsdaten, Topografie und Verkehrsverhältnisse, um den elektrischen Fahrmodus sinnvoll einzusetzen. Alle Motorisierungen der neuen E-Klasse sind elektrisch unterstützt, entweder als Mildhybride mit 48-Volt-Technik oder als Plug-in-Hybride. Mercedes-Benz bietet seit 2022 auch vollelektrische Fahrzeuge in allen Segmenten an, in denen die Marke vertreten ist.

Nachhaltige Materialien

Ressourcenschonende Materialien spielen eine wichtige Rolle. 175 Bauteile der E-Klasse mit einem Gewicht von 99 kg können aus recycelten Materialien und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Ein Beispiel ist die Mikrofaser MICROCUT, die zu 45 Prozent aus Rezyklat besteht.

Die langfristige Vision von Mercedes-Benz ist es, bis 2039 die gesamte Neufahrzeugflotte CO2-neutral zu gestalten. Die Produktion in eigenen Werken ist bereits seit Anfang 2022 CO2-neutral. Das Unternehmen strebt an, bis 2039 weltweit in allen Werken zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu arbeiten. Das Unternehmen beabsichtigt zudem, die Erzeugung von erneuerbarer Energie an seinen Standorten zu erhöhen. So wird unter anderem auch im Jahr 2024 ein weiterer Ausbau der Photovoltaik am Standort Sindelfingen, dem Werk der E-Klasse, stattfinden. Zudem setzt der Standort auf eine stetige Reduzierung des Abfallaufkommens sowie des Wasserverbrauchs.

Kreislaufwirtschaft bei Batteriesystemen

Die Stuttgarter setzen auf eine Kreislaufwirtschaft, angefangen bei der Lieferkette bis zum Recycling von Batteriesystemen. Die geplante Batterie-Recyclingfabrik in Kuppenheim soll eine Rückgewinnungsquote von mehr als 96 Prozent ermöglichen. Analog dieser Technologie plant das Unternehmen mit Hightech-Partnern für das Batterierecycling in China und den USA einen geschlossenen Wertstoffkreislauf darzustellen.

me Charge für grünes Laden

Seit 2021 ermöglicht Mercedes me Charge seinen Kunden grünes Laden an öffentlichen Ladestationen in Europa, den USA und Kanada. Mercedes me Charge ist in eines der weltweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke mit aktuell mehr als 1,5 Millionen Ladepunkten eingebunden – davon rund 600.000 in Europa. Bei Green Charging wird mittels Grünstromzertifikaten sichergestellt, dass für Ladevorgänge über Mercedes me Charge eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird, sofern noch kein Strom aus erneuerbaren Energien vorliegt.

Ambition 2039

Als Akteur im Verkehrssektor unterstütze die Mercedes-Benz AG nach Unternehmensangaben das Pariser Klimaabkommen und habe den Klimaschutz zu einem Kernelement ihrer Geschäftsstrategie gemacht. Die Ambition der Mercedes-Benz Group sei, bei der gesamten Mercedes-Benz Neufahrzeugflotte 2039 über alle Wertschöpfungsstufen bilanziell CO2-neutral zu werden – von der Entwicklung, über die Lieferkette und eigene Herstellung bis hin zur Nutzung und dem Recycling der Fahrzeuge.

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