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Me Convention: Jetzt geht es ans Eingemachte

Auch am dritten Tag bot die Me Convention wieder spannende und teils unglaubliche Inhalte.

US-Skateborder Rodney Mullen, mal nicht auf dem Brett. | Foto: G. Soller
US-Skateborder Rodney Mullen, mal nicht auf dem Brett. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Warum glauben Menschen lächerliche Dinge? Mit dieser Frage startete um 10 Uhr James Beacham und beantwortet damit eine der Fragen unserer Zeit. Dazu passt aber auch die Session Self-Care in our Hyper-Connected Age, wo Heben Nigatu darauf einging, wie und wo man auch mal wieder „off“ statt „always on“ sein sollte. Was in der Praxis oft schwieriger ist als in der Theorie.

Der US-Skateborder Rodney Mullen erzählte über sein Leben im Vortrag „Connecting Community & Innovation“ und erinnerte sich an seinen eigenen Start in den 70er-Jahren, als ihm als Border noch sinnvolle Bücher gereicht wurden – die doch ein Fünkchen Wahrheit enthielten.

Im Raum daneben beschäftigte sich Samuel Sternberg mit der Gentechnik und dem Klonen von Tieren, um die Landwirtschaft und Ernährung zu verbessern. Und im Idealfall Kunstdünger zu vermeiden und den CO2-Footprint massiv zu senken.

Provokant dagegen die Überschrift von Jevin West: Calling Bullshit! Während auf der Bühne daneben Kyle Wiens und Leyla Acaroglu versuchen, die Welt zu reparieren: „How to fix the world“.

Neben all diesen eher philosophischen Themen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Vorträge, darunter zum Beispiel wie man Benutzeroberflächen mit elektrischen Körpersignalen schaffen und Bedienen kann, was Tim Marzullo erläutert. Am Morgen rief Safa Ghnaim bereits zum „Data Detox“ auf und gab eine Anleitung, wie man seine Datenschätze am besten kontrolliert und verwaltet.

Parallel lief ein Startup-City-Pitch und am Nachmittag wurde dann das Dilemma des Alterns aufgezeigt von Aubrey de Grey und Ashton Applewhite. Die Besucherzahlen waren nicht mehr ganz so üppig wie tags zuvor, trotzdem könnte man theoretisch Tagelang auf der Me-Convention zubringen, auf der man sich leider auch mehr als einmal entscheiden muss, welchen von den parallel laufenden Sessions man besuchen möchte.

Was bedeutet das?

Würde Daimler seinen IAA-Auftritt und die Me-Convention noch stärker verzahnen entstünde daraus ein neues Messekonzept – auf das man gespannt sein könnte.

 

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