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Maruti-Suzuki und Toyota kooperieren in Indien

Eine Rahmenvereinbarung umfasst eine gegenseitige Belieferung mit Hybrid- und anderen Fahrzeugen in Indien, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzeiren.

Hybride wie der Camry sind in Indien noch sehr selten anzutreffen. | Foto: G. Soller
Hybride wie der Camry sind in Indien noch sehr selten anzutreffen. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Maruti-Suzuki ist absoluter Marktführer in Indien, aber ehr schwach in Sachen Hybrid. Toyota kann Hybrid, gehört auf dem Subkontinent aber allenfalls zum Mittelfeld in Sachen Absatz. Deshalb kooperieren jetzt beide Unternehmen mit der gegenseitigen Auseitung ihrer Modellprogramme: Maruti-Suzuki liefert den Baleno und den Vitara Brezza an Toyota, Toyota liefert den Corolla an Maruti-Suzuki.

So wollen beide Hersteller den indischen Automobilmarkt beleben und ihre Produkte und Dienstleistungen für die Kunden verbessern. Die Fahrzeuge werden von den jeweiligen Tochtergesellschaften der beiden Marken in Indien über ihre eigenen Vertriebsnetze verkauft. Details zu Modellen, Beginn der Lieferung, Anzahl der gelieferten Einheiten, Fahrzeugspezifikationen und Preisen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Beide Unternehmen haben bereits konkrete Projekte für die Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt, Sicherheit, Informationstechnologie sowie der gegenseitigen Belieferung mit Fahrzeugen und Bauteilen ermittelt. Dazu kommt die Prüfung einer gemeinsamen Struktur für die Einführung von Elektrofahrzeugen in Indien bis etwa 2020.

Bauteile für die Fahrzeugmodelle wollen beide Unternehmen so weit wie möglich lokal beziehen, um die von der indischen Regierung geförderte Initiative „Make in India“ zu unterstützen. Toyota und Suzuki sehen sich weiterhin der Entwicklung schadstoff- und verbrauchsarmer Fahrzeuge verpflichtet, die Indien dabei helfen, seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und die Energieressourcen schützen.

Was bedeutet das?

Die Kooperation dürfte sich auf die indischen Abgaswerte auf jeden Fall positiv auswirken und auch dort alternative Antriebe stärker voranbringen als das bisher der Fall war.  

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