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Mahindra baut neue E-Auto-Fabrik und expandiert weiter

Mahindra Electric plant im indischen Bundesstaat Karnataka ein Werk für Elektrofahrzeuge und Komponenten und expandiert im Zweiradsegment.

Aktuell hat man mit dem e2o einen Kompaktstromer im Programm. | Foto: Mahindra
Aktuell hat man mit dem e2o einen Kompaktstromer im Programm. | Foto: Mahindra
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Gregor Soller

Auch in Indien schreitet die Elektromobilität voran: Mahindra plant dafür eine eigene Fabrik, die ab 2020 eine Kapazität für 70.000 Stromer jährlich bieten soll. Damit fährt Mahindra seine Strategie fort, die Führungsrolle in der indischen Elektrofahrzeugindustrie zu behalten. Dieses Engagement war nicht immer so hoch, denn auch die indischen Konzerne müssen investieren und verdienen mehr Geld mit Verbrennern. Seit jedoch die Regierung in Absprache mit den Gewerkschaften Druck macht, vor Ort Elektrofahrzeuge zu produzieren, hat sich das geändert. Die Regierung arbeitet auch an einer Politik zur Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge, um die Umweltverschmutzung in Großstädten zu verringern. Mahindra will in der Fabrik Batteriepakete, Leistungselektronik und Elektromotoren herstellen. Pawan Goenka, Geschäftsführer von Mahindra, sagte, das Unternehmen prüfe auch die Einbeziehung seiner italienischen Tochtergesellschaft Pininfarina in das Projekt: „Es ist ein Tag, den wir als Meilenstein betrachten. Unsere Expansion heute wird Indien als Markt für Elektrofahrzeuge entwickeln“ hofft er.

Elektrifiziert werden auch die neuen Rikschas der Treo-Elektro-Serie, die einen eigenentwickelten Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Akku von Mahindra nutzen. Mahindra kündigte dazu bereits im Februar dieses Jahres eine Allianz mit der südkoreanischen LG Chem an. Außerdem exppandiert man bei den Motorrädern: Mahindra hat sich die Namensrechte der europäischen Motorradmarken Jawa (einst Tschechien) und BSA (einst Großbritannien) gesichert. In Indien wurden bereits wurden drei Einzylinder-Motorräder unter dem Jawa-Label präsentiert. Außerdem fertigt Mahindra auch Peugeot-Motorräder, nachdem die Inder an Peugeot Motorcycles 51 Prozent halten.

Was bedeutet das?

Mahindra schwingt sich zum Hersteller bekannter Motorradmarken auf, so wie Indien sich überhaupt als Herstellungsland für Zweiräder etabliert. Nicht ganz so rasant schreitet die Elektromobilität voran: Trotzdem plant Mahindra auch dazu ein eigenes Werk mit erheblich höherem Eigenanteil an der Fertigung.

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