Lynk & Co geht auf Pop-up-Tour

Geelys Auto-Abo-Tochter macht im Sommer und Herbst auch Station in deutschen Städten und will das "Nutzen statt Besitzen"-Konzept samt privater Sharingoption auch hierzulande bekannter machen.

Interessanter Ansatz: Nutzen statt Besitzen - damit will die neue Marke Lynk & Co reüssieren, die sich technisch bei Volvo anlehnt, aber in Design und Vertrieb andere Wege wählt. | Foto: Lynk & Co
Interessanter Ansatz: Nutzen statt Besitzen - damit will die neue Marke Lynk & Co reüssieren, die sich technisch bei Volvo anlehnt, aber in Design und Vertrieb andere Wege wählt. | Foto: Lynk & Co
Johannes Reichel

Das Auto-Abo-Tochterunternehmen des chinesischen Geely-Konzerns Lynk & Co hat nach der Markteinführung seines ersten Modells 01 auch ein neues Vertriebskonzept angekündigt. Neben den sogenannten Lynk & Co Clubs in mehreren großen europäischen Städten will man den Club-Ansatz auch über eine Promotion-Tour sowie temporäre Pop-up-Stores bekannter machen. ist für den Sommer und Herbst 2021 geplant. Startschuss ist am 28. Mai in Stockholm und dann geht es direkt nach Deutschland, Italien und weitere Stationen in Europa. Die genauen Termine werden stets im Newsroom bekanntgegeben. Die Pop-Up-Stores sollen für sechs bis zwölf Monate bleiben, in denen die Marke auch Probefahrten mit dem 01 anbietet. Sogenannte Clubs gibt es bisher in Amsterdam und Göteborg. Im Spätsommer soll dann auch der erste Club in Deutschland in Berlin-Mitte eröffnen.

In der Autoindustrie sieht sich der Anbieter, der technisch eng mit der Schwestermarke Volvo kooperiert und seinen Sitz ebenfalls in Göteborg hat, auf einem neuen Weg, der über die Mitgliedschaft ein Auto-Abo-Modell favorisiert. Dennoch können Kunden bei Wunsch das Fahrzeug, ein Mittelklasse-SUV mit Plug-in-Hybrid- oder geschlossenem Hybrid-Antrieb auch käuflich erwerben, für 35.000 respektive 42.000 Euro, jeweils bei weitgehender Vollausstattung und fixer Konfiguration. Priorität liegt allerdings auf der Mitgliedschaft im Club, die neben der monatlichen Mietrate von 500 Euro die Möglichkeit des privaten Carsharings umfasst und somit einen Beitrag leisten soll, die Zahl der Fahrzeuge zu reduzieren und die eigene Rate zu reduzieren. Neben der Abholung in den Stores steht auch die direkte Anlieferung zum Kunden zur Wahl. Im Service will man das Volvo-Händlernetz nutzen.

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