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Lucid Motors eröffnet Fabrik in Saudi-Arabien und zweiten Store in Düsseldorf

Lucid Motors liefet SKD-Sätze aus den USA in die King Abdullah Economic City, wo ab sofort der Lucid Air montiert wird. Perspektivisch soll in dieser Fabrik dann auch das Mittelklassemodell entstehen. In Düsseldorf errichtet man derweil den zweiten Store in Deutschland.

In Saudi Arabien startet Lucid mit der SKD-Montage des Air. Die Fabrik soll sukzessive erweitert werden. | Foto: Lucid Motors|
In Saudi Arabien startet Lucid mit der SKD-Montage des Air. Die Fabrik soll sukzessive erweitert werden. | Foto: Lucid Motors|
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Gregor Soller

Saudi Arabien war bisher noch nicht für eine große Autoproduktion bekannt. Das ändert sich aktuell: Lucid Motors kurz nach dem Erhalt der Betriebsgenehmigung die Montage des Air gestartet. Man startet mit SKD-Fahrzeugbausätzen, die im US-Werk Casa Grande (Arizona) vorgefertigt wurden. Beim SKD (Semi-knocked-down)-Verfahren wird das Auto vor dem Transport teilweise auseinander genommen respektive gar nicht komplett zu Ende montiert und dann verschifft. In der Regel umgeht man so Zölle, da das Auto in der Regeln dann im Land, wo es zu Ende montiert wird, auch „gebaut“ wird. Bei Lucid startet man jedoch mit dem Aufbau des neuen Werkes mit der Endmontage: Später soll eine komplette Montagestraße inklusive Karosseriebau und Lackiererei folgen, um perspektivisch auch das geplante Mittelklassemodell zu fertigen. soll in Saudi-Arabien später erfolgen.

Die Fabrik läuft unter dem Kürzel AMP-2, was für „zweite Advanced Manufacturing Plant“ (AMP-2) steht. AMP-1 ist das Stammwerk in Casa Grande. Und Lucid plant vorsichtig: Die Jahreskapazität der SKD-Montage startet zunächst bei 5.000 Fahrzeugen. Ab der Mitte der 2020er-Jahre soll die Kapazität auf 155.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen. 2024 soll das SUV „Gravity“ folgen – auf Air-Plattform, bis 2026 dann ein günstigeres volumenstärkeres Modell.

Peter Rawlinson, CEO und CTO , Lucid-Gruppe, erklärte stolz:

 „Wir freuen uns, heute in Saudi-Arabien Geschichte zu schreiben, indem wir die erste Automobilfabrik des Landes eröffnen, die unsere preisgekrönten Elektrofahrzeuge produzieren und die Vision des Landes für eine nachhaltigere und diversifiziertere Wirtschaft unterstützen wird.“

 

 

Er ergänzte:

„Während Saudi-Arabien seine Vision 2030 vorantreibt, wird unsere Anlage den Weg für die Elektroautomobilindustrie des Landes und den Ausbau der Lieferkette ebnen, und mit der Unterstützung der saudischen Regierung sind wir stolz darauf, die lokale Talententwicklung in der Technologiebranche voranzutreiben.“

Aber auch in Deutschland baut man seine Präsenz aus: Nach München wird Düsseldorf zweiter Standort. 

Was bedeutet das?

Lucid Motors und Saudi Arabien sind auch monetär eng miteinander verknüpft: Über die Technik des US-Unternehmens holt sich der Golfstaat Automotive-Know-How ins Land und finanziert im Gegenzug den langsamen Ausbau der Marke. Die Technik des Air überzeugt – man darf gespannt sein, wie er sich in seinem zweiten „Heimatland“ absatzseitig schlägt.

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