Lucid Air startet in den USA ab 77.400 Dollar

Das Basismodell kann ab sofort mit einer Gebühr von 300 Dollar reserviert werden und folgt 2022 den teureren Modellen.

Auch das "Basismodell" bietet noch Reichweite und Leistung satt. | Foto: Lucid Motors
Auch das "Basismodell" bietet noch Reichweite und Leistung satt. | Foto: Lucid Motors
Gregor Soller

Lucid hatte bisher nur die Leistungsdaten der höherwertigen Versionen genannt – jetzt wird an der Basis nachgelegt. Die maximale Reichweite der 588 kW starke „Grand Touring“-Version liegt bei gut 830 Kilometern. 794 kW bietet die „Dream Edition“, die nich gurt 800 Kilometer weit kommen soll. Darunter rangiert der „Tour“ mit 456 kW und 653 Kilometern EPA-Reichweite. Aber selbst die „Basis“ wartet noch mit einmotorigen 353 kW auf und macht bei der geschätzten EPA-Reichweite mit ebenfalls 653 Kilometern keine Abstriche. Optional soll auch hier eine „Allradantriebskonfiguration mit zwei Motoren“ angeboten werden. Wie die teureren Varianten setzt auch das Basismodell auf eine Batterie mit 900 Volt Systemspannung.

Der größte Akku, der im „Grand Touring“ und „Dream Edition“ verbaut wird, bietet brutto 113 kWh, zu den kleineren Batterien nennt Lucid allerdings noch keinen Energiegehalt genannt. Offen ist auch, wie hoch die maximale Ladeleistung ausfallen wird – beim großen Akku sollen es bis zu 300 kW sein.

Kunden können das Lucid Air genannte Basismodell, das keinen Zusatznamen trägt, jetzt zwar schon reservieren, aber der Auslieferungsbeginn wird erst 2022 erfolgen.

Was bedeutet das?

Auch Lucid startet mit den Modellen, die höhere Margen bringen und im Konkurrenzumfeld Maßstäbe setzen, bevor man die „Basis“ nachreicht – die aber für aktuelle Verhältnisse immer noch mit starken Werten punktet – zu bezahlbaren Tarifen. Womit man eine spannende Alternative zu Model S und Daimler EQS hätte.  

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