Werbung
Werbung

Lotus Typ 132: das Elektro-SUV heißt Eletre

Ab Frühjahr 2022 soll der Lotus Eletre für Stückzahlen sorgen.

Das Heck kennzeichnet ein Leuchtstreifen. | Foto: Lotus
Das Heck kennzeichnet ein Leuchtstreifen. | Foto: Lotus
Werbung
Werbung
Gregor Soller

Detail auf Detail folgt beim Eletre am 29.3. das ganze Auto: Man begann mit aktiven Aero-Elementen und dem ausfahrbaren Spoiler, worauf der aus dem Dach ausklappende Lidar-System für die autonomen Fahrfunktionen folgte. Innen deutet Lotus einen großen Touchscreen und ein Lenkrad mit vielen Knöpfen an.

Die Leistung könnte dank zweier Motoren über 700 PS betragen und das Drehmoment dürfte entsprechend bei über 1000 Nm liegen.

Zudem sind Zeichnungen von Patentanmeldungen aus Australien aufgetaucht, die ein flaches SUV zeigen, das rein optisch allerdings keine Revolution darstellt. Die Basis stellt die 800-Volt „Sustainable Experience Architecture (SEA)“ von Geely, die Lotus entsprechend modifiziert. Sie ist für alle Baureihen abseits der Sportwagen geplant. Auch in er Produktion macht Lotus einen Cut: Kleinserien- und Hypersportwagen werden weiter in UK gefertigt, Eletre und Co. werden aber in größeren Stückzahlen aus dem chinesischen Werk in Wuhan kommen.

Für die Batteriepakete werden zwischen 90 und 120 kWh Kapazität erwartet, was nach WLTP für bis zu 650 Kilometer Reichweite sorgen kann, real also rund 500. Bei der maximalen Ladeleistung dürften dank 800 Volt über 300 kW möglich sein, womit ein Ladehub von zehn auf achtzig Prozent in gut 20 Minuten erledigt sein könnte.

Der Eletre dürfte nach Lotus-Planungen Topseller der Marke werden und soll die Absatzzahlen verdreifachen: So plant Lotus mittelfristig mit 5.000 Einheiten pro Jahr, von denen ein Großteil das SUV beisteuern sollte.  

Was bedeutet das?

Der Eletre soll der Stückzahlenbooster von Lotus werden. Man darf gespannt sein, wie alte und neue Lotus-Kunden den Eletre aufnehmen werden und wo das Modell zwischen all den anderen SUV seinen USP haben wird.  

Werbung
Werbung