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Liux: Geko statt Animal, City-Zweisitzer statt Crossover

Das spanische Start-up hat sich zum Ziel gemacht, die nachhaltigsten Autos der Welt zu entwickeln. Im November letzten Jahres stellte Liux mit dem CUV Animal das erste biobasierte Auto der Welt vor. Nun wird die Einführung des eleganten Crossover erst einmal verschoben – zugunsten des City-Flitzers Geko.

Vom flotten Zweisitzer Geko, ebenfalls aus biobasierten Werkstoffen, verspricht sich Liux erst einmal mehr Erfolg.| Foto: Liux
Vom flotten Zweisitzer Geko, ebenfalls aus biobasierten Werkstoffen, verspricht sich Liux erst einmal mehr Erfolg.| Foto: Liux
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Thomas Kanzler

Der Liux Animal hat als das erste biobasierte Auto der Welt eine Karosserie und einem Fahrgestell aus einem Verbundwerkstoff aus Flachsfasern und biobasiertem Harz, der sich durch ein extrem geringes Gewicht, strukturelle Eigenschaften und Sicherheit auszeichnet. Bei der Entwicklung haben sich die Spanier auf die Modularität konzentriert, die Architektur des Fahrzeugs vereinfacht und modulare und herausnehmbare Batteriepakete entwickelt. 

Kleiner Stadtwagen – noch Umweltfreundlicher

Liux hat nun beschlossen, die Markteinführung des Animal zu verschieben und die Markteinführung des Geko vorzuziehen - ein leichtes, zweisitziges Stadtfahrzeug, das speziell für die Mobilitäts- und Freizeitbedürfnisse der Städte entwickelt wurde.

Häufig werden in den Städten die Fahrten von nur von einer einzigen Person durchgeführt. In der EU sind 97 Prozent der täglichen privaten Fahrten kürzer als 100 Kilometer. Gerade in den Städten sollten Fahrzeuge leicht und effizient sein, wenig Energie verbrauchen, wenig wiegen und wenig Platz verbrauchen.

Erschwinglicher für die Kunden, günstiger in der Produktion

Das spanische Start-up begründet ihre Entscheidung, den City-Stromer Geko zu priorisieren, auch mit dem unter anderem von McKinsey prognostizierten Wachstum in der Kategorie Leichtfahrzeuge von 13 Prozent bei gleichzeitiger Stagnation der allgemeinen Pkw Verkäufe. Zudem sei die Investition in den kleinen Stromer wesentlich Effizienter, da man auf eine Kategorie setze, die die Entwicklung und Industrialisierung beschleunige und den Investitionsbedarf reduziere.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Winzige CO2-Billanz

Der Geko soll eine gewaltige Reduzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks im Vergleich zu normalen PKWs erreichen, wenn man den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs betrachtet. Im Vergleich zu einem herkömmlichen SUV mit Verbrennungsmotor erreiche diese Reduzierung nach den Berechnungen des spanischen Start-ups fast 80 Prozent des CO2-Fußabdrucks pro gefahrenem Kilometer. Im Vergleich zum Marktführer bei Elektrofahrzeugen für den Stadtverkehr betrage die Reduzierung 37 Prozent des CO2-Fußabdrucks pro gefahrenem Kilometer. Dabei berücksichtigen diese Zahlen den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs, von der Produktion über das Recycling, die Nutzung und die Energieerzeugung.

Was bedeutet das?

Mit dem Animal habe die Spanier ein faszinierend es CUV vorgestellt. Auch der jetzt angeteaserte Geko kann sich sehen lassen. In einigen Monaten will Geko das neue Modell zusammen mit dem Industrieplan und der Prognose für die Markteinführung vorstellen. Jetzt heißt es Daumen drücken, viele Start-ups sind auf der Zielgeraden an der Finanzierung gescheitert. Der Öko-Geko und der Öko-Animal hätten definitiv eine Chance verdient.

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