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Lion Electric will E-Trucks im Euro-Format bauen

Der kanadische Hersteller von Schulbussen möchte sein Portfolio künftig um Elektro-Lkw und Shuttlebusse erweitern, wie die Plattform electrek.co berichtet.

Lion Electric möchte außer Schulbussen auch Elektro-Lkw fertigen. | Foto: Lion electric
Lion Electric möchte außer Schulbussen auch Elektro-Lkw fertigen. | Foto: Lion electric
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Gregor Soller

Auch in Kanada und den USA steigt der Bedarf an Elektromobilität: Zu den Anbieternn dort gehört auch die kanadische Firma „Lion Electric“, speziell mit Schulbus „eLion“. Der kann bis zu 72 Kinder transportieren und kommt mit einer Akkuladung zwischen 90 und 150 Kilometer weit. Die Batterie mit Zellen von LG Chem kann mit bis zu 19,2 kW Ladeleistung wieder aufgeladen werden. Neben dem eLion C wollen die Kanadier in diesem Sommer auch den eLion A sowie den eLion M vorstellen. Mittlerweile haben Lion Electric und First Priority GreenFleet (FPGF) seite Mitte 2017 eine Flotte von mittlerweile 40 rein elektrischen Schulbussen in mehr als 12 Distrikten in Kalifornien in Betrieb genommen. Entsprechend plant man, auch in den USA eine Fabrik zu erreichten, in dem Fall für elektrische Lastwagen und Busse. Die Standortauswahl wurde nach Angaben der Kanadier mittlerweile auf drei Städte eingegrenzt.

Aktuell wurde ein erster Prototyp des Shuttlebusses vorgestellt. Der soll über ein Akkupaket mit einer Kapazität von 80 kWh. Die Pouch-Zellen hierfür soll wieder LG Chem liefern. Das Chassis könnte zwei dieser Akkupakete aufnehmen, die auch per Stapler getauscht werden sollen, um „Ladezeit“ zu sparen.

Was bedeutet das?

Gerade im Schul- und Verteilerverkehr mach Elektromobilität Sinn. Auch in Kanada und den USA, wo die Strecken zwar weiter sind, aber ebenfalls im „machbaren“ Rahmen für aktuelle Akkus bleiben. Man darf gespannt sein, inwieweit die "Löwen" aus Kanada sich hier auch servicetechnisch in den Markt "beißen" können.

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