LEVC: Rada soll Europa-Geschäft forcieren

Mit der Ernennung eines Europa-Geschäftsführers unterstreicht die Marke ihre Ambitionen auf dem Festland. Schon 2022 könnte der Absatz höher liegen als im limitierten Stammmarkt Großbritannien. Martin Rada war Geschäftsführer Fiat Deutschland und Co-Founder von ViveLaCar.

Let's go Europe! Nach dem Brexit wird der europäische Markt für LEVC noch wichtiger, was man mit der Inauguration eines Europa-Geschäftsführers unterfüttert. | Foto: LEVC
Let's go Europe! Nach dem Brexit wird der europäische Markt für LEVC noch wichtiger, was man mit der Inauguration eines Europa-Geschäftsführers unterfüttert. | Foto: LEVC
Johannes Reichel

Der britisch-chinesische E-Nutzfahrzeughersteller LEVC (London Electric Vehicle Company) bleibt am Drücker und hat mit Martin Rada einen Managing Director für die ambitionierten Europa-Aktivitäten der Marke ernannt. LEVC Europa hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Rada werde alle Aktivitäten in der Region überwachen und leiten, heißt es aus dem jungen Unternehmen. Mittlerweile zählt man 19 Händlerpartner auf dem gesamten europäischen Festland. Für dieses Jahr ist ein weiteres Wachstum des Netzwerks unter anderem in Märkten wie der Schweiz, Schweden, Norwegen, Spanien, Griechenland und Italien geplant, kündigt der Anbieter an. Bis Ende 2021 sollen mehr als 50 Händler an wichtigen europäischen Standorten existieren, und das kombinierte Verkaufsvolumen in der Region werde 2022 voraussichtlich höher ausfallen als auf dem Heimatmarkt von LEVC in Großbritannien, hofft man.

„Europa ist eine äußerst wichtige Region für LEVC auf unserem Weg, unsere Exportstrategie fortzusetzen, um das Unternehmen außerhalb Großbritanniens auszubauen. Wir werden LEVC in diesem Jahr auf neuen Märkten und in neuen Geschäftsbereichen einführen und unseren neuen Elektro-Van VN5 in Europa auf den Markt bringen“, kündigte Jörg Hofmann, CEO von LEVC an.

Mit einer 25-jährigen Karriere in der Automobilindustrie bringe Rada eine Fülle von Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Führungspositionen mit, insbesondere innerhalb der Fiat-Gruppe, mit, darunter als Geschäftsführer von Fiat Chrysler in Deutschland. Zuletzt war der Automobilmanager als CEO und Mitbegründer des Start-ups „ViveLaCar“ in Österreich und der Schweiz tätig.

„Ich freue mich sehr, zu einer solch legendären und etablierten britischen Marke zu stoßen, um ihre Präsenz in ganz Europa auszubauen", meinte Martin Rada.

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