LEVC: Kooperation mit Santander eröffnet Leasing-Optionen

Hersteller schließt weitere Lücke im Portfolio und eröffnet den Kunden neben dem Kauf auf Leasingmodelle, für TX und den Van VN5. Das könnte für die ungewöhnlichen PHEVs ein kluger Schachzug sein.

Ein "must have": Die TX-Modelle von LEVC werden in Deutschland künftig auch per Leasing angeboten, wie auch die Transporterversion VN5. | Foto: LEVC
Ein "must have": Die TX-Modelle von LEVC werden in Deutschland künftig auch per Leasing angeboten, wie auch die Transporterversion VN5. | Foto: LEVC
Johannes Reichel

Der neue britisch-chinesische Nutzfahrzeughersteller LEVC (London Electric Vehicle Company) hat in Deutschland eine Kooperation mit der Santander Bank initiiert und will dadurch Kunden eine Reihe von Finanzierungsoptionen erschließen. Die international agierende Bank wird damit zum Anbieter für Endkundenfinanzierungen für den deutschen Markt. Kunden von LEVC könnten so auch Leasingmodelle für das elektrische TX Taxi und TX Shuttle wählen, was den Einstieg in die (Teil)Elektromobilität mit dem Hybrid-Fahrzeug erleichtern soll. Händler und LEVC können damit aer auch maßgeschneiderte Angebote erstellen.

Der Hersteller verzeichnet einen Anstieg der Nachfrage nach TX-Produkten in Deutschland. Nebem dem sechsitzigen Plug-in-Hybrid-Taxi TX soll ab dem kommenden Frühjahr auch der Transporter VN5 von LEVC in Deutschland erhältlich sein – mit denselben Finanzierungsoptionen. Der Van rangiert im Fahrzeugsegment mit einer Tonne Nutzlast und hat eine rein elektrische Reichweite von 98 km sowie eine kombinierte Gesamtreichweite von 489 km. Übernommen wird dieselbe feste, leichte SMC-Konstruktion aus einem geklebtem Aluminium-Monocoque, die mit hoher Haltbarkeit aufwarten soll. Der VN5 hat einen kompakten Wendekreis von 10,1 m und ein Ladevolumen von 5,5 m³, so dass sich problemlos zwei Euro-Paletten unterbringen lassen. Die Bruttozuladung soll bei mehr als 830 kg liegen. Die breite Seitentür erlaubt auch seitliche Verladung einer Palette, am Heck geben zwei Flügeltüren Zugang.

Die Exportstrategie sieht bie Ende 2021 Händlerstandorte in weiteren 21 europäischen Ländern vor. Auch die Finanzdienstleistungsprodukte sollen auf weiteren Märkten ausgeweitet werden.

 

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