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Land Rover Discovery Sport: Bald auch als Plug-in-Hybrid

Auch der Disco Sport steht zum neuen Modelljahr auf der erst kürzlich vorgestellte Premium-Transverse-Architecture (PTA).

Der Dicovery Sport wurde massiv überarbeitet - aber blieb optisch extrem nah am Vorgänger. | Foto: Land Rover
Der Dicovery Sport wurde massiv überarbeitet - aber blieb optisch extrem nah am Vorgänger. | Foto: Land Rover
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Gregor Soller

Kurz nach dem neuen Evoque ziehen die Briten seinen Verwandten, den Discovery Sport nach. Optisch kann man den Neuen noch weniger vom Vorgänger unterscheiden als beim Evoque, der sich deutlicher geändert hat. Denn unter der Hülle tat sich extrem viel. Denn auch der Disco Sport steht jetzt auf der neuen PTA-Plattform und bietet dank längerem Radstand mehr Platz innen und Mild-Hybride, welche die die CO2-Emissionen um bis zu 14 Gramm pro Kilometer senken. Auch hier startet das Programm mit dem Discovery Sport D150 mit 150 PS (110 kW) starkem Diesel, Frontantrieb und Handschaltung – ohne 48-Volt Technik. Am anderen Ende der Leistungsskala rangiert der Discovery Sport P250 Benziner. Noch wichtiger: Der Plug-in-Hybrid, der auch hier im Laufe des Jahres folgt. Er nutzt einen neu entwickelten Dreizylinder-Benziner der Ingenium-Reihe als Basismotor.

Ebenfalls analog zum Evoque übernahm man das Antriebslayout, heißt: Auch der Discovery Sport ist je nach Motorversion mit der Active Driveline ausgestattet, die den Allradantrieb quasi „auf Abruf“ bereitstellt. Das elektronische Torque-Vectoring-System passt in Kurven die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ständig an, um Grip und Lenkverhalten zu optimieren. Wichtig zum Sprit sparen ist aber Driveline Disconnect: Das System entkoppelt beim Dahingleiten den Antriebsstrang zu den Hinterrädern vollständig und reduziert dadurch Reibungsverluste und Sprit- respektive Stromkonsum. Sollte mehr Traktion von Nöten sein, wird der Hinterradantrieb in sekundenbruchteilen wieder zugeschaltet. Kombiniert wird das Ganze auch beim Disco Sport außer in der Basisversion mit der neu abgestimmte ZF-Neun-Gang-Automatik und in allen 4x4-Versionen mit dem Terrain-Response-2-Allradsystem mit vier Fahrprogrammen. Und das arbeitet optional auch hier im „Auto“-Modus. Heißt: Das Auto erkennt den Untergrund automatisch und passt seine Fahrprogramme selbstständig darauf an. Ist die Fahrwerkssteuerung Adaptive Dynamics zusätzlich an Bord, kommt als weitere Option ein Dynamic-Modus hinzu.

Die neue Karosserie besitzt auch hier eine deutlich höhere Steifigkeit bei geringeren Geräuschen und Vibrationen, auch die Crashsicherheit stieg. Der Discovery Sport bietet unter anderem einen Fußgängerairbag im hinteren Teil der Motorhaube und optional einen erweiterten Anhängerassistenten.

Was bedeutet das?

Nach nur vier Jahren legt Land Rover beim Discovery Sport massiv nach und schafft damit anders als beim Evoque eine Mischung aus Bewährtem und ganz Neuem. Für das in diesem Zeitraum übliche „Facelift“ erhält Land Rovers Einstiegsmodell ein extrem aufwändiges Technik-Update, das man eigentlich auch optisch deutlicher hätte zeigen dürfen. So hängt der Disco-Sport 2 irgendwo zwischen Facelift und ganz neuem Auto – das nichtsdestotrotz massiv an Können und Qualität zugelegt hat und endlich auch mit Plug-in-Hybrid kommt.

 

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