Ladenetzwerk: has·to·be und EVBox gehen Roaming-Partnerschaft ein

Die international ausgerichteten Akteure wollen die Vernetzung vorantreiben, um den Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für E-Autofahrer in Europa weiter zu vereinfachen.

Netz weiter gespannt: Der österreichische Ladenetzwerkspezialist has.to.be eröffnet seinen Kunden jetzt auch die 20.000 EVBox-Ladepunkte. | Foto: has·to·be
Netz weiter gespannt: Der österreichische Ladenetzwerkspezialist has.to.be eröffnet seinen Kunden jetzt auch die 20.000 EVBox-Ladepunkte. | Foto: has·to·be
Redaktion (allg.)

Das öffentlich zugängliche Ladenetzwerk has·to·be hat eine Partnerschaft mit dem niederländischen E-Mobilitätslösungsanbieter EVBox bekanntgegeben und ist damit um 20.000 zusätzliche Ladepunkte gewachsen. Inhaber einer EVBox-Ladekarte haben im Gegenzug Zugang zu mehr als 8.000 Ladepunkten von has·to·be erhalten. EVBox sei einer der First Mover in der E-Mobilität hat beachtlichen Beitrag für den Aufbau eines Ladeinfrastrukturnetzes in Europa geleistet, werben die Österreicher für die Kooperation. Die Vernetzung mit EVBox sei eine substanzielle Vergrößerung des Netzwerks öffentlich zugänglicher Ladepunkte, kommentiert Lukas Bauer, Head of Partner-Management bei has·to·be.

Laut Cecile Post, Business Developer, eMobility Solutions bei EVBox befinde man sich auf einer Mission in Richtung Null-Emissions-Zukunft. Auf diesem Wege hoffe man, die E-Mobilität weiter voranzutreiben und mehr Menschen dazu zu motivieren, zum elektrischen Antrieb zu wechseln. Die sogenannte Interoperabilität stellt für beide Anbieter einen der Schlüsselfaktoren für positive Kundenerfahrungen und den damit erhofften Marktsteigerungen dar. Durch die Kooperationen will man den europäischen Markt noch mehr vereinfachen. In Zentraleuropa hat sich mittlerweile ein breites Verständnis für Roaming etabliert, das man durch diese Kooperation weiter bestätigt sieht.

Was bedeutet das?

Für den Endkunden kann solch eine Kooperation nur Vorteile mit sich bringen, kann man doch nun über 20.000 bzw. 8.000 neue Ladepunkte verfügen. Ein weiterer sehr wichtiger Schritt, um in Mitteleuropa ein dichtes Netz aus Ladepunkten zu spannen. Denn das stellt wiederum die Grundlage für den weiteren Ausbau der E- Mobilität dar. Dieser muss nach der Corona-Krise für eine wirklich nachhaltige individuelle Mobilität umso vehementer vorangetrieben werden. Valentin Hein/jr

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