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Lada will Elektrovan Joylong EF5 und EW5 verkaufen

Die Lada-Händler in Deutschland brauchen neben dem Urgestein Niva – jetzt Taiga – und dem Vesta zusätzliches Potenzial. Das soll der chinesische E-Van EF5 aus China bringen.

Der Joylong basiert auf asiatischen Basiskonstruktionen. | Foto: Joylong
Der Joylong basiert auf asiatischen Basiskonstruktionen. | Foto: Joylong
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Gregor Soller

Die Lada-Händler in Deutschland brauchen neben dem Urgestein Niva – jetzt Taiga – und dem Vesta zusätzliches Potenzial. Das soll der chinesische E-Van EF5 aus China bringen.

Lada-Händler haben es nicht leicht: Sie verkaufen nur zwei Modelle, den aktuellen Vesta und den Taiga, einst Niva: ein Kult-Klassiker, der mit Müh und Not – notfalls per Einzelabnahme zugelassen wird. Um mehr Umsatzvolumen generieren zu können, erweitern die Lada-Händler jetzt ihr Portfolio. Geplant ist, ab Oktober 2019 die Elektrovans EF5 und EW5 von Joylong bei ausgewählten Lada-Händlern in Deutschland zu verkaufen.

Er soll bis zu 1650 Kilogramm Nutzlast schultern und 9,6 Kubikmeter Ladevolumen bieten. Mit einem 74-kWh-Akku soll er bis zu 325 Kilometer Reichweite bieten – vollgeladen dürfte das allerdings deutlich weniger werden. Optional wird der Van auch als Siebensitzer namens EF5 angeboten. Beide sind Hecktriebler. Hier stehen zwei Akkukapazitäten mit 53 kWh oder 85 kWh zur Wahl, die bis zu 180 respektive 300 Kilometer Reichweite bieten sollen. Diese Angaben (beim Topmodell größerer Akku, aber weniger Reichweite) sind mit etwas Vorsicht zu genießen – wer beim großen Akku mit gut 200 Kilometern plus minus x kalkuliert, dürfte auch im Winter voll ausgeladen nicht enttäuscht werden. Das Topspeed wird bei 120 km/h abgeregelt, die Spitzenleistung wird mit vernünftigen 100 kW angegeben, die Dauerleistung beträgt 50 kW.

Auf dem chinesischen Heimatmarkt bietet Joylong eine breite E-Van-Palette inklusive Sonderversionen ab.

Was bedeutet das?

Zu einem professionell genutzten Van gehört ein zuverlässiges Servicenetz – das musste auch Hyundai schon schmerzlich spüren. Insofern bleibt abzuwarten, ob günstige Preise genügen, um den Lada-Händlern genug Zusatzgeschäft zu bringen.  

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