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LA Autoshow 2018: US-Startup Rivian zeigt Strom-SUV R1S

Der R1S funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Verbrenner-Trucks: Man nehme eine Plattform und setze darauf statt der Pritsche eine geschlossene Karosserie mit 5 bis 7 Sitzen.

Auf der LA autoshow ließ Rivian dem Pickup das SUV folgen. | Foto: Rivian
Auf der LA autoshow ließ Rivian dem Pickup das SUV folgen. | Foto: Rivian
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Gregor Soller

Was Ford beim F-150/ Expedition und Chevy beim Silverado/Tahoe/Suburban machen, setzt Rivian bei seinen Modellen R1T und R1S ebenfalls um: Man macht aus einem Pickup-Truck ein Fullsize-SUV. Es soll als 5- und 7-Sitzer angeboten werden und bei 72.500 Dollar starten – ab 2020. Auch der R1S basiert auf der intern „Skateboard“ genannten Elektroplattform. Den R1S treiben ebenfalls mit vier E-Motoren mit je 147 kW an. Die Gesamtleistung kann wie beim R1T zwischen 300 und 562 kW geordert werden. Ebenfalls identisch sind die Akkukapazitäten: Es sind 105, 135 und 180 kWh verfügbar, so dass die Reichweite je nach Version zwischen 370 und 644 Kilometer beträgt.

Auch die gewaltigen Fahrleistungen (Sprint auf 100 km/h bei Bedarf in drei Sekunden, 200 km/h Topspeed) sind identisch. Das gilt auch für die digitalen und autonomen Fahrfunktionen nach Autonomielevel 3 und die Over-the-Air-Updates. Kleiner Unterschied: Das SUV baut etwas kürzer als der Pickup. Beide Modelle können in den USA ab sofort bestellt werden. Für die Exportmärkte dürften die Rivians allerdings etwas zu gewaltig daherkommen.

Was bedeutet das?

Rivian überträgt das bewährte Rezept der „Trucks“ einfach ins Elektrische – und man fragt sich, warum die US-Autoindustrie das nicht schon längst in Angriff nahm.

 

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