Kroschke Gruppe: Das Floorchecktool „SEPIA“ erweist sich als voller Erfolg

Die Plattform für die Fahrzeugbestandsaufnahme verringert den Aufwand für Banken und Händler, weshalb bereits weitere Anwendungsfelder für die Zukunft geprüft werden

Mit SEPIA kann der Floorcheck virtuell erfolgen, was Banken und dem Fahrzeughandel viel Arbeit erspart. | Foto: Icons8/Unsplash
Mit SEPIA kann der Floorcheck virtuell erfolgen, was Banken und dem Fahrzeughandel viel Arbeit erspart. | Foto: Icons8/Unsplash
Gregor Soller

Mehr Transparenz, mehr Sicherheit, aber weniger Aufwand: Die GEFA BANK GmbH und die DAD (Deutsche Auto Dienst GmbH) ziehen nach dreijähriger Kooperation bei der digitalen Fahrzeugsbestandsaufnahme (Floorcheck) eine positive Bilanz.

Das vom DAD zur Verfügung gestellte Floorchecktool „SEPIA“, das die GEFA Bank im Rahmen der Einkaufsfinanzierung für Fahrzeughändler einsetzt, soll im Praxistest überzeugen und – insbesondere unter Pandemiebedingungen – seine Vorteile ausspielen können. Kurzer Hintergrund: Floorchecking ist in der Einkaufsfinanzierung ein wichtiges Instrument der Risikominimierung und Betrugsprävention, das auch gesetzlich von den Banken gefordert wird. Der herkömmliche „Floorcheck“ erfordert zur physischen Objektprüfung stets die Anwesenheit eines Prüfers beim Fahrzeughändler vor Ort. Dies war bislang für beide Seiten ein kosten- und zeitaufwändiger Prozess. Dieser Besuch entfällt jetzt bei der virtuellen Bestandsprüfungen mit „SEPIA“, was nicht nur in Zeiten notwendiger Kontaktreduzierungen von Vorteil ist.

„SEPIA“ ist in 28 Ländern Europas im Einsatz und wird in Deutschland exklusiv vom DAD vertrieben. Auf einer Steuerungs- und Monitoringplattform können individuell gewünschte Parameter wie Prüfintervalle, Risikoklassen oder Fotofunktionen definiert werden. Die Fahrzeughändler werden als Kunden der GEFA-Bank dann automatisch per E-Mail über anstehende Floorchecks informiert und können diese mit Hilfe der „SEPIA-App“ selbstständig durchführen. Die so generierten Daten werden direkt an die Plattform weitergeleitet und der Bankmitarbeiter kann diese, wenn gewünscht, in Echtzeit kontrollieren. Die weitere Aufbereitung der Daten erfolgt dann ebenfalls nach den Vorgaben der Bank.

Bereits vor Pandemiebeginn hatte sich die GEFA Bank, als einer der ersten Kunden im deutschen Markt überhaupt, dazu entschieden, mit „SEPIA“ ein virtuelles System zur Bestandskontrolle der von ihr einkaufsfinanzierten Nutzfahrzeuge und Maschinen einzusetzen. Markus Krug, Kreditleiter Corporate Kunden bei der GEFA Bank erinnert sich:

„Anfänglich bestand eine gewisse Skepsis, ob ein digitales Tool tatsächlich eine Prüfung vor Ort ersetzen kann und dabei unsere sowie die regulatorischen Anforderungen an einen sicheren Floorcheck erfüllt. Mittlerweile sind wir davon überzeugt, mit dem DAD als kompetenten Partner an unserer Seite den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Die Plattform liefert und speichert zuverlässig genau die Daten, die wir benötigen, und minimiert Betrugsrisiken durch Plausibilitätschecks.“

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wird die GEFA Bank den digitalen Floorcheck aus Effizienzgründen auch nach der Pandemie weiterhin einsetzen. Zusätzlich ist der Finanzdienstleister im regelmäßigen Austausch mit DAD zu einer möglichen Ausweitung der Anwendungsfelder. Die Einrichtung der „SEPIA-Plattform“ für die GEFA Bank erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem DAD. „Gerne haben wir mit der GEFA Bank zusammen die individuellen Anforderungen ausgearbeitet und in der Phase der Service-Implementierung mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Selbstverständlich leisten wir auch weiterhin Support in allen Fragen rund um SEPIA,“ so Heiko Labudda, Senior Key Account Manager beim DAD. Er ergänzt:

„Vor allem bieten wir mit den von uns durchgeführten mehrstufigen Gegen-Checks eine hohe Sicherheit, so dass Unregelmäßigkeiten zuverlässig aufgedeckt werden.“

Was bedeutet das?

Auch Fahrzeugchecks kann man gut digitalisieren – und im Verdachtsfall mit mehrstufigen Gegenchecks kontrollieren. Das spart dem Handel und den Banken viel Aufwand und Zeit – und vermeidet unnötige Kontakte in Pandemiezeiten.

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