Koenigsegg und Polestar wollen kooperieren

Beide Hersteller haben schwedische Wurzeln und werden aus China (mit-) finanziert – jetzt will man kooperieren.

Schwedischstämmig mit chinesischer Finanzhilfe: Polestar (li.) und Koenigsegg (re.). | Foto: Koenigsegg
Schwedischstämmig mit chinesischer Finanzhilfe: Polestar (li.) und Koenigsegg (re.). | Foto: Koenigsegg
Gregor Soller

Auf Instagram machten die beiden Unternehmen eine spannende Anfündigung und schickten ein Bild mit ihren aktuellen Topmodellen mit: "Irgendetwas Aufregendes wird kommen“. Dabei zeigen die Hersteller ihre Modelle Polestar Precept Concept und den Koenigsegg Gemera. Das Aufregende dürfte definitv elektrifiziert sein, denn Polestar will nur noch elektrische Modelle anbieten und bei Koenigsegg steht die Elektrifizierung jetzt an.

Polestar ist über Volvo eine Tochter des chinesischen Autobauers Geely, während sich an Koenigsegg seit Februar 2019 der chinesische NEVS-Konzern mit 20 Prozent beteiligt hat, der einst Saab übernahm. NEVS gehört mehrheitlich dem chinesischen Evergrande-Konzern, der wiederum die Mehrheit am chinesischen Batteriehersteller Cenat erworben hat.

Was bedeutet das?

Mit chinesischer Finanzhilfe könnten hier zwei neue schwedische Supercars entstehen – und Koenigsegg der Einstieg in rein elektrische Fahrzeuge gelingen. Etwas verwunderlich ist, dass man ausgerechnet in Krisenzeiten wie diesen solche Fahrzeuge plant - wobei sich daraus eine Win-Win-Situation für die schwedischstämmigen Premiumhersteller ergeben könnte, um der geballten Macht von AMG, Porsche und Co. etwas entgegenzusetzen.

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