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Kia Niro EV: Neues Basismodell ab 38.512 Euro brutto

Die Rabattschlacht von Tesla beantwortet Kia mit einer neuen Einstiegsversion des Niro EV.

Die EV-Version des Niro bietet jetzt ein günstigeres Einstiegsmodell, die Preise für Hybrid und Plug-in steigen leicht.
Die EV-Version des Niro bietet jetzt ein günstigeres Einstiegsmodell, die Preise für Hybrid und Plug-in steigen leicht.
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Gregor Soller

In den USA hat Kia gerade das beste erste Halbjahr aller Zeiten hingelegt und auch dort spielt der Niro eine immer wichtigere Rolle. Zeit, für den 2024er-Jahrgang nachzulegen. Es gibt in Deutschland einen günstigeren Einstieg und verbesserte Lieferfristen. Da die Jahresbeginn reduzierte Innovationsprämie zum 1.Januar 2024 weiter gesenkt wird, gibt Kia daher privaten Käufern eine Lieferzeitgarantie: Wer den Niro EV bis zum 31. Juli bestellt, erhält ihn bis spätestens Ende 2023.

Endlich: Routenplaner ist Serie

Außerdem änderte man Details: Zum Modelljahrwechsel sind außerdem für die komplette Niro-Familie – EV, Hybrid und Plug-in Hybrid – neue Zweifarblackierungen erhältlich. Und die aktuelle Software beinhaltet unter anderem einen neuen EV-Routenplaner für den Vollzeitstromer und die Musikerkennungs-App Soundhound für alle Antriebsvarianten.

Bis auf Wärmepumpe umfangreiche Serienausstattung

Die Ausstattung bleibt auch in der „Basis“ umfangreich: Standard sind unter anderem 26-cm-Navigationssystem inklusive der Online-Dienste Kia Connect, volldigitales Kombiinstrument, Sitzbezüge in Stoff-Leder-Kombination (mit hochwertiger Ledernachbildung), Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, heizbares Lenkrad, Rückfahrkamera, Parksensoren vorn und hinten, selbstabblendender Innenrückspiegel, beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, elektronische Parkbremse, Ambientebeleuchtung, Smart-Key, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein 3-Phasen-On-Board-Charger und eine Batterieheizung inklusive Vorkonditionierung für das Schnellladen. Leider weiterhin nur optional erhältlich ist die Wärmepumpe.

Dazu kommt eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, Autobahnassistent, Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Fahrraderkennung sowie Abbiegefunktion, aktiver Spurhalteassistent, intelligenter Geschwindigkeitsassistent, Fernlichtassistent und Müdigkeitswarner. Auch hier kosten die wirklich feinen und hilfreichen Goodies wie Totwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff, Querverkehrwarner hinten mit Notbremsfunktion und Ausstiegsassistent leider Aufgeld – grundsätzlich fährt man dann aber auf dem Niveau der gehobenen Mittelklasse.

Der Niro EV Vision mit Serienausstattung kostet ab 45.690 Euro. Nach Abzug der Innovationsprämie von 7.177,50 Euro (4.500 Euro staatl. Prämie, Herstelleranteil von 2.250 Euro zzgl. MwSt.) reduziert sich der Preis auf 38.512,50 Euro. Die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie schließt auch die Antriebsbatteriemit ein. Der Preis der Topversion Inspiration hat sich zum Modelljahr 2024 nicht verändert. Sie kostet in der Serienausführung 47.590 Euro und nach Abzug der Innovationsprämie 40.412,50 Euro. Hybrid und Plug-in wurden allerdings dezent teurer: Die Einstiegsversion Edition 7 des Niro Hybrid kostet jetzt 32.790 Euro (plus 200 Euro), die des Niro Plug-in Hybrid 38.690 Euro (plus 100 Euro) brutto.

Was bedeutet das?

Kia hat beim Niro ein Einstiegsmodell hinzugefügt, das immer noch üppig ausgestattet ist. Trotzdem sind die Zeiten des absolut preisgünstigen Kompaktwagens vorbei: Ab 45.690 Euro brutto (das sind knapp 38.400 Euro netto vor allen Anzügen) bleiben absolut gesehen viel Geld für einen kompakten Stromer.

 

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