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Kia definiert mit dem „Futuron Concept“ seine Zukunft

Auf der chinesischen Importmesse CIIE (China International Import Expo) in Shanghai stellt Kia erstmals seine neue Studie „Futuron Concept“ vor.

Ein Elektro-SUV-Coupé zeigt, wie sich Kia die Zukunft vorstellt. | Foto: Kia
Ein Elektro-SUV-Coupé zeigt, wie sich Kia die Zukunft vorstellt. | Foto: Kia
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Gregor Soller

Kia nutzt China, um weit in die Zukunft zu blicken: Das Futuron Concept ist ein SUV-Coupé, das einen Ausblick auf das Design künftiger Elektrofahrzeuge der Marke gibt. Darauf verweist auch der Name, ein Kunstwort aus den englischen Begriffen „Future“ und „on“. Die Studie verfügt über eine Leichtbau-Karosserie, einen vollelektrischen Allradantrieb und ein äußerst flexibles Hightech-Interieur, das zum entspannten Fahren auf Autonomie-Level 4 einlädt.

Die Optik bezeichnet Kia als „360-Grad-Design“, heißt: Klare Konturen, markante Proportionen und ein stromlinienförmiges, aerodynamisches Profil. Das SUV-Coupé ist laut Kia „eine zukunftsweisende Absichtserklärung, wie selbstbewusst, sportlich, modern und elegant künftige Kia-Modelle auftreten werden.“

Dabei baut das Fahrzeug größer als es wirkt. Der Trick dabei: Die Karosserie mit 4,85 Metern Länge, 1,55 Metern Höhe und exakt drei Metern Radstand kombiniert eine große Bodenfreiheit mit einer relativ niedrigen Dachlinie. Ermöglicht wird diese Karosserieform durch den vollelektrischen Antriebsstrang. Die Batterie mit hoher Kapazität, die vier leistungsstarke Radnabenmotoren versorgt, ist unter der Kabine in den Fahrzeugboden integriert. Die große Bodenfreiheit geht daher mit einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt einher. Für hohe Fahrdynamik soll ein blitzschnell ansprechendendes e-Allradsystem sorgen.

Dem 360-Grad-Ansatz entsprechend, befindet sich mitten auf dem Fahrzeug ein rautenförmiges Panorama-Glasdach, in das die Seitenfenster integriert sind und das sich von der Motorhaube bis in die Heckklappe zieht. Es soll dem Fahrer einen „perfekten Überblick“ bieten und für ein lichtdurchflutetes Interieur sorgen. Darüber hinaus beinhaltet es ein Netz von Lidar-Sensoren, die Fahrfunktionen auf Autonomie-Level 4 ermöglichen, bei denen der Fahrer in den meisten Situationen die Hände nicht mehr am Lenkrad haben und den Verkehr nicht mehr beobachten muss.

Das 360-Grad-Denken der Designer kommt auch in einer beleuchteten Charakterlinie zum Ausdruck, die sich um die gesamte Karosserie zieht. Sie ist zugleich ein spielerisches, interaktives Element: Die Leuchtlinie reagiert auf Gesten und Bewegungen außerhalb des Fahrzeugs und stellt damit schon eine Verbindung zum Fahrer her, bevor dieser ins Fahrzeug eingestiegen ist.

Ebenfalls neu und wichtig für die Zukunft der Marke: Die„Tigernase“ wird zum „Tigergesicht“ mit „sternenfunkelnden Augen“. Dabei wurde die klare Kontur, die sich in der Mitte verjüngt beibehalten. Doch die Kia-Designer haben es auf die gesamte Fahrzeugfront ausgeweitet und der Studie damit ein zurückhaltendes, aber elegantes „Tigergesicht“ gegeben. Ähnlich wie bei der im März 2019 in Genf vorgestellten Studie „Imagine by Kia“ deutet diese neue Frontgestaltung an, wie ein künftiges Erkennungszeichen von Kia-Elektrofahrzeugen aussehen könnte.

Ganz wild wird es bei der Herleitung der Beleuchtung und die geht so: Neue „Star Cloud“-Scheinwerfer sehen wie Sternwolken aus und machen die Studie nachts zu einer schillernden Erscheinung. Kia setzt dieses neue Beleuchtungskonzept hier erstmals ein. Die Designer ließen sich durch Nebel am Nachthimmel inspirieren, als sie das geometrische Muster für die Matrix-LED-Scheinwerfer kreierten. Die Rückleuchten sind ebenfalls im „Star Cloud“-Design gehalten. Die „Star Cloud“-Beleuchtung soll nämlich die chinesische Sagenwelt widerspiegeln: Der „Drachenhaut“-Belag, der die Beleuchtungsfläche abdeckt, ist eine Nachbildung des schuppigen Panzers der mythischen chinesischen Drachen. Dieser Panzer verfügt beim Kia Futuron über eine ungewöhnliche Beweglichkeit: Durch Öffnen und Schließen der Schuppen wechselt die „Star Cloud“-Beleuchtung zwischen Tagfahrlicht und vollem Scheinwerferlicht. Auch in den Türen werden die „Star Cloud“- und Drachenhaut-Motive der Scheinwerfer wieder aufgegriffen, die hier Teil einer funkelnden, interaktiven Ambientebeleuchtung sind. Die beweglichen Schuppen dienen zudem als Lüftungsdüsen.

Was bedeutet das?

Die Welt der Messen ist in Bewegung: Mit dem Verblassen von Detroit, Frankfurt und Tokio braucht es Alternativen. Und dazu hat sich 2019 scheinbar die Importeurmesse in Shanghai CIIE (China International Import Expo) entwickelt, wo Kia einen ganz großen Ausblick in die Zukunft wagt.

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