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KBA: Tesla Model 3 ist bestverkauftes E-Auto im März 2019

Laut KBA wurden im März 6.616 Elektro-Pkw neu zugelassen, davon waren 2224 Tesla Model 3.

Das Model 3 war im März 2019 bestverkaufter Stromer in Deutschland. | Foto: Tesla
Das Model 3 war im März 2019 bestverkaufter Stromer in Deutschland. | Foto: Tesla
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Gregor Soller

E-Autos erreichten in Deutschland einen neuen Zulassungsrekord, der stark durch Teslas Model 3 getrieben wurde. Das waren 1.979 mehr Stromer als im Februar 2019, als 4637 Elektroautos zugelassen wurden. Gegenüber dem März 2018 bedeutet das eine Steigerung von 74,5 Prozent erzielt werden. Auf den vier Plätzen nach dem Model 3 mit 2224 folgten der Renault Zoe mit 1136 Zulassungen, 708 rein elektrische BMW i3 (dazu kamen noch 62 Versionen mit Range Extender), 478 Audi e-tron und 371 Smart Fortwo. Der Jaguar I-Pace brachte es auf 106 Neuzulassungen und lag damit vor Teslas Model S (82 Neuzulassungen) und Model X (61 Neuzulassungen).

Aber auch bei den elektrifizierten Modellen stiegen die Zulassungen: Laut KBA würden im März 17.737 Hybrid-und Plug-In-Hybrid-Pkw zugelassen (+63,1 Prozent gegenüber März 2018), womit diese ein Plus von 63,1 Prozent gegenüber März 2018 verzeichnen konnten. Darunter befanden sich 3.061 Plug-in-Hybride, womit dieses Segment nur um 1,4 Prozent zulegte.

Die reinen Elektro-Pkw kamen damit auf 1,9 Prozent Marktanteil, die Hybride auf 5,1 Prozent, die Plug-In-Hybride auf 0,9 Prozent.

Im ersten Quartal 2019 wurden insgesamt 15.901 Elektro-Pkw neu zugelassen, dazu kamen 48.055 Hybrid-Pkw, wovon 7.382 Plug-in-Hybride waren. Das ist eine große Steigerung: 2018 wurden in den ersten drei Monaten 9.102 Elektroautos zugelassen. Die Hybride kamen auf 28.281 Neuzulassungen. Darunter befanden sich 8.447 Plug-in-Hybride.

Was bedeutet das?

Die Elektromobilität kommt – der Plug-In-Hybrid „pausiert“ wegen vielen Modellwechseln und noch kommenden Markteinführungen (vor allem Audi bei BMW) und könnte sich tatsächlich nur als „Zwischenlösung“ erweisen: Denn wer viele Klangstreckenkilometer fährt, greift verstärkt wieder zu sauberen Dieseln – oder denkt ebenfalls gleich über Stromer mit hoher Reichweite nach.  Es bleibt abzuwarten, wie die neuen PHEV-Modelle von BMW, Audi und den anderen Marken angenommen werden.

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