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Karma und SBD Automotive launchen Mobility-Division

Karma gründet neuen Geschäftsbereich Karma Mobility und expandiert nach Chile.

Karma startet mit Vermietungen des Revero an Luxushotels in Südkalifornien. | Foto: Karma
Karma startet mit Vermietungen des Revero an Luxushotels in Südkalifornien. | Foto: Karma
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Gregor Soller

Karma geht den nächsten Schritt außerhalb der reinen Fahrzeugfertigung und gründet einen Mobilitätsbereich. Karma Mobility will so die Marke stärken und mobile Services erweitern.  SBD Automotive soll Karma Grundlagen für Verbraucherwünsche und Einsatzexpertise zur Verfügung stellen, die auf jahrelangen Forschungsarbeiten zur Bewertung von neuen Mobilitätsdienstleistungen basiert. „Shared Mobility und damit verbundene Plattformen sind ein wichtiges Element unseres gut finanzierten Businessplans, der auch Schlüsseltechnologien nutzen und entwickeln wird, die für Vernetzung, künstliche Intelligenz und Elektrifizierung wichtig sind", sagte Karma-CEO Lance Zhou. „Unsere Partnerschaft mit SBD Automotive wird dazu beitragen, die Entwicklung von Karma Mobility zu beschleunigen und uns dabei zu helfen, einen reibungslosen und erfolgreichen Start zu gewährleisten.“

Laut David Bell, CEO von SBD Automotive möchte man mit einem Carsharing-Programm starten, das im ersten Schritt vor allem für anspruchsvolle Hotelgästen gedacht ist, die so Elektromobilität testen können. Dazu wird Karma Mobility wird zunächst eine kurzfristige Vermietung einer kleinen Flotte von Reveros anbieten, die in Luxushotels in Südkalifornien stationiert sind. Obwohl das Carsharing-Modell in Luxushotels startet, kann es auf andere Örtlichkeiten ausgeweitet werden, wichtig ist Karma dabei immer der „VIP-Anspruch“. Zhou hofft, dass die strategische Unterstützung der SBD Karma Mobility in Sachen Input und Glaubwürdigkeit weiterbringt und andere Luxus-Hightech-Partner ermutigt, eine ähnliche Zusammenarbeit zu erkunden. Karma hat auch mit Ridecell aus San Francisco zusammengearbeitet, um die Technologieplattform zu bieten, die das Luxus-Mobilitätsdienst-Programm unterstützt.

In einem weiteren Schritt zur Markteinführung der Marke über Nordamerika hinaus startete Karma Automotive diese Woche eine Partnerschaft mit der Quantum Group, um die erste Vertretung des Unternehmens in Südamerika aufzubauen. Die Quantum Group, die auch Aston Martin, McLaren und Lotus Franchises besitzt und betreibt, erweitert damit ihr Luxusprogramm und die kalifornischen Stromer.

Was bedeutet das?

Selbst Nischenanbieter wie Karma starten mit Sharingdiensten respektive Fahrzeugvermietungen und hoffen so, ihr Geschäftsfeld zu erweitern und auf diese Art auch neue Kunden zu gewinnen. Dazu kommen erste zaghafte Versuche, auch den Export wieder anzukurbeln. Das Vorgängermodell Fisker Karma kam in kleinen Stückzahlen auch nach Europa und galt damals als größter Tesla-Wettbewerber.

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