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Karma plant mit Pininfarina in die Zukunft

Das kalifornische Unternehmen Karma Automotive, das den Fisker-Karma-Nachfolger Revero fertigt, verkündet eine Kooperation mit Pininfarina.

Karma übernahm von Fisker den Luxusstromer und machte den Produkt- zum Markennamen. | Foto: Karma Automotive
Karma übernahm von Fisker den Luxusstromer und machte den Produkt- zum Markennamen. | Foto: Karma Automotive
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Gregor Soller

Totgesagte leben länger: Fiskers Elektroluxuslimousine Karma, die in homöopathischen Dosen auch in Deutschland verkauft wurde, lebt weiter – unter dem Namen Karma Revero. Karma Automotive wurde 2014 gegründet und beschäftigt weltweit fast 1.000 Mitarbeiter. Und auch Karma nutzte die CES in Las Vegas, um dort den neuen Businessplan auszurollen. Denn auch der Revero kommt langsam in die Jahre, weshalb Karma-CEO Dr. Lance Zhou auf dem Automotive News World Congress "China Genius" bekanntgab, künftig mit Pininfarina kooperieren zu wollen. Sein Ziel: Das Design- und Technik-Know-How Pininfarinas zu nutzen, um seine Produktentwicklung zu beschleunigen. Denn Zhou möchte Karma langfristig in der Nische der Elektro-Luxuslimousinen platzieren und künftig auch wieder andere Märkte als die USA bedienen. Dazu legte Zhou einen "Value-Forward"-Business-Plan auf, der neue Produkte und Individualisierungsmöglichkeiten beinhalten soll.

Für den CEO von Pininfarina, Silvio Pietro Angori, stellt die Kooperation einen weiteren wichtigen Schritt in der Wachstumsstrategie auf dem nordamerikanischen Markt dar, nachdem man ein neues Design-Center in Los Angeles eröffnet hat. Die ersten Ergebnisse der neuen Partnerschaft werden im zweiten Quartal 2019 erwartet.

Was bedeutet das?

Man darf gespannt sein, ob die Nische der teuren, rein elektrischen Luxuslimousinen groß genug bleibt, um auch Firmen wie Karma über die Jahre zu bringen. Größte Konkurrenten der Kalifornier sind neben den etablierten Premiummarken vor allem Tesla und Henrik Fisker selbst, der laut Automotive News Europe ab 2021 seinen „E-Motion“ in Serie bauen möchte, für einen Startpreis ab 40.000 Dollar, idealerweise mit Feststoffakku. Aktuell liebäugelt er dafür mit einem Ex-GM-Werk in Michigan, das in den Schließungsplan von General Motors fällt.

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