Juice Technology AG: Expansion nach UK und Irland

Die Schweizer expandieren in den angelsächsischen Raum und gründen die Tochtergesellschaft Juice UK and Ireland Ltd mit Firmensitz in London.

Unter Strom: Juice Technology expandiert nach London. | Foto: Lachlan Gowen/Unsplash
Unter Strom: Juice Technology expandiert nach London. | Foto: Lachlan Gowen/Unsplash
Gregor Soller

Juice expandiert weiter: Christoph Erni, CEO und Gründer der Juice Technology AG ist überzeugt:

„Die Revolution der Elektromobilität ist eine Tatsache. Um den Menschen den schnellen Umstieg zu erleichtern, sind nicht nur stationäre Ladestationen wie der Juice Charger me gefragt, sondern ebenfalls portable Wallboxen wie der Juice Booster 2. Juice ist seit bald acht Jahren in der Branche etabliert und kann daher mit kompetentem Know-how und bewährter Schweizer Qualität aufwarten.“

Entsprechend haben die Schweizer auch ein kühnes Motto für ihren nächsten Standort ausgegeben:

„The juice is already there, all you have to do is make it accessible.“ 

Ab 2022 soll jedes neue oder neu renovierte Gebäude in UK einen Ladepunkt aufweisen

2021 ist die Zahl der öffentlichen Ladestationen im Vereinigten Königreich um ein Drittel gestiegen. In Großbritannien gibt es heute 28.000 öffentliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, davon 5.100 zum DC-Laden. Einschließlich der in Privathaushalten und Unternehmen installierten Ladeinfrastruktur verfügt das Land über insgesamt fast 250.000 Ladepunkte. Die britische Regierung plant, 145.000 zusätzliche Ladepunkte pro Jahr zu schaffen und ab 2022 jedes neue oder neu renovierte Gebäude mit Ladeplätzen auszustatten. Ziel ist es, die Dekarbonisierung voranzutreiben und den Umstieg auf Elektroautos zu beschleunigen.

Ungeachtet dessen wird der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Für eine tägliche Ladung für 30 bis 40 Kilometer Reichweite ist es laut Juice ohnehin nicht nötig, extra eine öffentliche Ladesäule anzufahren. Es reicht aus, das Auto tagsüber beim Arbeitgeber oder nachts zu Hause anzustecken. Einerseits ist die Ladedauer hier nicht relevant, und häufigeres, langsames AC-Laden schont zudem den Akku.

Auch in UK und Irland klaffen noch viele Lücken im Ladenetz

Portable Wallboxen schließen Lücken im Ladenetz, indem sie das Laden genau dort ermöglichen, wo das Auto ohnehin für eine bestimmte Zeit geparkt ist. Durch ihre Verbreitung kann der Umstieg auf Elektromobilität schnell, flexibel und kostengünstig erfolgen. Mit dem Juice Booster 2 ist Laden sogar an einer herkömmlichen 3-Pin-Haushaltssteckdose gefahrlos möglich. Die mobile Wallbox erfüllt alle geltenden Normen, wie von der neutralen und in der E-Mobilität erfahrenen technischen Prüforganisation TÜV Süd bestätigt. Das gibt den Kunden die Gewissheit, ein sicheres Gerät zu verwenden. Das 3-in-1-Ladegerät verfügt über zahlreiche Sicherheitsfeatures wie eine Erdleiterüberwachung, einen Gleichfehlerstromschutz oder eine patentierte Temperaturüberwachung direkt an den Steckerpins.

Juice legt Wert darauf, die am besten auf die Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnittenen Lösungen zu liefern. Daher bietet das Unternehmen seine breite Auswahl an Ladelösungen – von mobilen AC- und DC-Ladern über Ladebeschleuniger für einphasig ladende Autos bis hin zu smarten fixen Ladestationen für die Kundschaft beidseits der Irischen See.

Was bedeutet das?

Die Juice Technology AG schließt peu a peu ihre „Lücken“ im Präsenznetz und damit die Ladenetze potenzieller Kunden. Um hier auf regionale Gegebenheiten schneller und kompetenter eingehen zu können, gründete man jetzt auch in UK und Irland eine eigene Tochtergesellschaft.

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