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Jolt bringt HPC-Laden mit Bürgerbeteiligung nach München

Mithilfe der Bürgerbeteiligung “ChargeMunich.de“ will das HPC-Start-up die Zahl an Schnelllademöglichkeiten in der Isar-Metropole in den nächsten Jahren verdoppeln.

Eigener Lader: JOLT startet ein Pilotprojekt mit Bürgerbeteiligung an den mobilen Ladeeinheiten namens Merlin. | Foto: JOLT
Eigener Lader: JOLT startet ein Pilotprojekt mit Bürgerbeteiligung an den mobilen Ladeeinheiten namens Merlin. | Foto: JOLT
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Johannes Reichel

Das Müchner Start-up für mobiles Schnellladen JOLT hat angekündigt, die Zahl der Schnelllademöglichkeiten in der Landeshauptstadt mit Hilfe von Bürgerbeteiligungen verdoppeln zu wollen. In den nächsten Jahren würden immer mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein. In der Stadt seien die Lademöglichkeiten jedoch sehr begrenzt. Zudem hätten nur wenige die Möglichkeit, zuhause zu laden, argumentiert der Anbieter.

Im Rahmen des Projekt „ChargeMunich“ soll in Form von Crowdinvestments jetzt hundert ultraschnelle Ladegeräte in München und Umgebung in den nächsten Jahren installiert werden. Ultraschnelles Laden bedeutet aus Sicht des Anbieters, dass ein E-Auto in etwa 15 Minuten vollständig für den Wochenbedarf aufgeladen ist. Jeder, der in MerlinBonds investiert, profitiere davon, wirbt das Unternehmen. Zum einen erhalte man Zugang zu ultraschnellen Ladestationen, bekommt einen Zinssatz von bis zu 6 Prozent p.a. für die getätigte Investition und helfe letztlich mit, die Luftqualität in Städten nachhaltig zu verbessern.

„Wir bei JOLT sind fest davon überzeugt, dass ein erfolgreicher Wandel hin zur E-Mobilität nur dann möglich ist, wenn ausreichend Schnellladestationen zur Verfügung stehen. Es gibt in der Stadt ein sehr großes Potenzial in Bezug auf den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur. Wir geben jedem die Möglichkeit, sich zu beteiligen und die Mobilitätswende zu unterstützen", wirbt der CEO Maurice Neligan.

Die Jolt Energy Group mit Sitz in Dublin und München wurde 2017 von einem Team ehemaliger Automobil- und Energietechnikmanager mit dem Ziel gegründet wurde, die traditionellen Konventionen des städtischen Ladens zu durchbrechen. Ziel ist es, in den nächsten zehn Jahren ein Netz von Hochleistungsladegeräten in Großstädten aufzubauen. Basis sind mobile Ladestationen Typ Merlin mit integrierten Batterien, um die Schwächen des bestehenden Stromnetzes zu überwinden. In einigen Fällen bedeutee dies, Ladestationen wie Handy-Akkupacks auf den Straßen der Stadt aufzustellen und sie mit frisch geladenen Einheiten zu tauschen, wenn sie leer sind, skizziert der Anbieter.

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