Iveco und Hyundai: Kooperation für Fuel Cell und Automatisierung

Hersteller unterzeichnen Absichtserklärung über zukünftige Zusammenarbeit, die Fahrzeugplattformen, aber vor allem Brennstoffzellensysteme umschließen soll. Ziel ist ein gemeinsames Ökosystem für alternative Antriebe bei Lkw.

West-Fernost-Beziehung: Iveco und Hyunai wollen die Kräfte bündeln, um bei Brennstoffzellen, autonomem Fahren und Vernetzung schneller voranzukommen. | Foto: Iveco
West-Fernost-Beziehung: Iveco und Hyunai wollen die Kräfte bündeln, um bei Brennstoffzellen, autonomem Fahren und Vernetzung schneller voranzukommen. | Foto: Iveco
Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Die Iveco Group und die Hyundai Motor Company haben jüngst ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um mögliche Kooperationen bei Fahrzeugtechnologien, der gemeinsamen Beschaffung und gegenseitigen Belieferung zu prüfen. Die Unterzeichnung fand bei der Hyundai Motor Company statt. Zu den Teilnehmern gehörten Gerrit Marx, CEO der Iveco Group, Marco Liccardo, Chief Technology & Digital Officer der Iveco Group, Jaehoon Chang, Präsident und CEO der Hyundai Motor Company, und Martin Zeilinger, Executive Vice President und Leiter der Commercial Vehicle Development Tech Unit der Hyundai Motor Company.

Das MoU sei ein erster Schritt zur Bewertung des Potenzials der beiden Gruppen für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie und Plattformen, die Komponenten und Systeme umfassen, heißt es von Seiten Iveco. Fachgebiete von möglichem gegenseitigem Interesse betreffen elektrische Antriebe und Plattformen einschließlich Brennstoffzellensysteme, Fahrzeugautomatisierung und Konnektivität für Nutzfahrzeuge. Diese Vereinbarung ist ein weiterer Schritt in den voneinander unabhängigen Strategien der Iveco Group und der Hyundai Motor Company, um durch den Aufbau eines nützlichen Partnerschaftsökosystems führende zukunftsorientierte Lösungen für ein sich schnell veränderndes Umfeld zu schaffen.

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