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Iveco und BASF kooperieren bei Batterierecycling

Das Chemieunternehmen fungiert künftig als Partner für das Recycling verbrauchter Lithium-Ionen-Batterien aus den E-Bussen E-Lkw und E-Vans des italienischen Nutzfahrzeugherstellers.

Die von Iveco und BASF getroffene Vereinbarung umfasst die Sammlung, die Verpackung, den Transport und das Recycling der Batterien in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und Großbritannien, im Bild v.l.: Dr. Daniel Schönfelder, President des Unternehmensbereichs Catalysts und Francesco Donato, Head of Procurement bei der Iveco Group. (Foto: BASF)
Die von Iveco und BASF getroffene Vereinbarung umfasst die Sammlung, die Verpackung, den Transport und das Recycling der Batterien in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und Großbritannien, im Bild v.l.: Dr. Daniel Schönfelder, President des Unternehmensbereichs Catalysts und Francesco Donato, Head of Procurement bei der Iveco Group. (Foto: BASF)
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Johannes Reichel
von Martina Weyh

Das Chemieunternehmen BASF, das vor Kurzem in Schwarzheide Europas erstes gemeinsames Zentrum für Batteriematerialproduktion und Batterierecycling eröffnet hat, wird den gesamten Recyclingprozess für die Lithium-Ionen-Batterien organisieren, die in den elektrischen, Bussen, Lastwagen und Vans der Iveco Group zum Einsatz kommen. Die Entscheidung ist Teil der Kreislaufwirtschaftsstrategie der Iveco Group und basiert auf dem 4R-Prinzip – Repair (reparieren), Refurbish (aufarbeiten), Repurpose (umfunktionieren) und Recycling – um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern und gleichzeitig deren Umweltbelastung zu reduzieren, heißt es in der begleitenden Pressemitteilung.

Die von beiden Unternehmen getroffene Vereinbarung umfasst die Sammlung, die Verpackung, den Transport und das Recycling der Batterien in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und Großbritannien.

„Die Partnerschaft mit der Iveco Group ist unsere erste Vereinbarung für das Recycling von Batterien aus elektrisch angetriebenen Vans, Bussen und Lastwagen und ein wichtiger Schritt für unser Batterierecyclinggeschäft, um unsere Aktivitäten auf den Nutzfahrzeugsektor auszuweiten“, sagt Dr. Daniel Schönfelder, Präsident des Unternehmensbereichs Catalysts bei BASF und für das Batteriematerial- und Batterierecyclinggeschäft des Unternehmens verantwortlich.

Nach der Sammlung wird BASF nach eigenen Angaben die Batterien mechanisch zu Schwarzer Masse verarbeiten, aus der wichtige Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Lithium extrahiert und für die Herstellung neuer Batterien zurückgewonnen werden können. Auf diese Weise wird BASF die gesamte Wertschöpfungskette des Batterierecyclings in Europa etablieren, um der Batterieindustrie recycelte Metalle mit einem geringen CO2-Fußabdruck vor Ort zur Verfügung zu stellen.

„Das Denken in Lebenszyklen ist eine unserer strategischen Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit“, sagt Angela Qu, Chief Supply Chain Officer der Iveco Group. „BASF teilt diesen Ansatz mit uns. Ihr umfassendes Batteriesammelnetzwerk und ihre Recyclingkapazitäten in Europa werden uns dabei helfen, den Kreislauf von ausgedienten Batterien zu neuen Batterien zu schließen. Die Partner wollen gemeinsam die ehrgeizigen politischen Vorgaben der EU-Batterieverordnung zur Kreislaufwirtschaft zu erfüllen und ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, „was ganz im Einklang mit der Verpflichtung der Iveco Group steht, bis 2040 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen“.

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