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Iveco erhielt bisher größte Bestellung an Stralis NP

Die Jost Group unterzeichnete Vertrag über die Lieferung von 500 Stralis NP-LKW vor, die mit tiefkaltem, verflüssigten Erdgas (LNG) betrieben werden.

Der Stralis NP geht vermehrt auch in große Flotten. | Foto: Iveco
Der Stralis NP geht vermehrt auch in große Flotten. | Foto: Iveco
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Gregor Soller

Auch im Lkw-Bereich greifen Flotten verstärkt zu alternativen Kraftstoffen und Antrieben. Im schweren Fernverkehr gilt LNG gegenwärtig als die einzige echte Alternative zu Diesel. Die Jost Group will 35 % seiner Flotte auf LNG umstellen und investiert in diesem Zusammenhang in ein eigenes LNG-Tankstellennetz. In seinen großen belgischen Niederlassungen sollen bis zu drei Tankstellen entstehen. Die neuen Fahrzeuge ersetzen die zwischen vier und fünf Jahre alten Diesel-Lkw (vor Euro 6) des belgischen Unternehmens, das eine Flotte von 1.400 Lkw und 3.000 Anhängern unterhält. Die Jost Group verfügt derzeit über 132 Stralis-Lkw, von denen zwei mit komprimierten Erdgas (CNG) betrieben werden.

Was bedeutet das?

Laut Iveco-Pressesprecher Manfred Kuchlmayr wächst die Nachfrage nach LNG in Europa rasant. Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hält LNG sowohl kurzfristig als auch für die nächsten 10 bis 15 Jahre für die beste Lösung im Fernverkehr. Der erdgasbetriebene Stralis NP stößt je nach Fahrbetrieb und Gaszusammensetzung um wenigstens 10 % weniger CO2 aus als das vergleichbare Dieselmodell. Mit Biomethan können bis zu 95 % eingespart werden. Bei der Erdgastechnologie von Iveco ist die Feinstaubbelastung vernachlässigbar, der NOx-Ausstoß ist im Fernverkehr um 50 % geringer als bei Dieselmodellen. Außerdem ist die Technologie viel leiser. Das Motorengeräusch wird um ungefähr 50 % reduziert, wodurch sich die Akzeptanz im Stadtverkehr entscheidend verbessert.

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