Innotrans 2022: Skoda stellt Brennstoffzellenbus vor

Der H’City 12 soll bis zu 350 Kilometer Reichweite bieten

Bisher nur Computerrendering, jetzt real: Der neue H’City 12
Bisher nur Computerrendering, jetzt real: Der neue H’City 12
Gregor Soller

Auch Skoda ergänzt sein Portfolio um Brennstoffzellen-Stadtbusse: Der neue H’City 12 bietet 160 kW Antriebsleistung und 85 Fahrgästen Platz (darunter sind bis zu 30 Sitzplätze). Die Leistung der PEM-Brennstoffzelle nennen die Tschechen leider weder in der Mitteilung noch im veröffentlichten Datenblatt. Auch zum Akku schweigt sich Skoda noch aus.Die Wasserstoff-Speicherkapazität liegt bei 39 Kilogramm. Tanya Altmann, President Bus Mobility der Skoda Group, erklärt zu der neuen Motorisierung:

„Das Busportfolio der Skoda Group umfasst eine breite Palette von Antriebsarten, so dass wir für nahezu jede Anforderung eine Lösung anbieten können. Die jüngsten Trends zeigen, dass die Kunden umweltfreundliche Fahrzeuge fordern, die das Leben der Menschen so wenig wie möglich beeinträchtigen. Deshalb kommen wir mit einer neuen Lösung, die den Städten eine interessante Möglichkeit bietet“.

Bereits 2009 stellte man den TriHyBus-Wasserstoffbus vor, dessen Erfahrungen laut Altmann in den neuen Bus einflossen.

Der Niederflur-Solowagen ist 12,02 Meter lang, 2,55 Meter breit und 3,43 Meter hoch – und wiegt je nach Ausstattung zwischen 11,5 und 13 Tonnen. Der H’City 12 verfügt auch über eine Klapprampe für Rollstuhlfahrer und zwei entsprechende Stellplätze im Innenraum.

Was bedeutet das?

Es ist nicht der allererste Brennstoffzellenbus für Skoda und auch die Reichweite schafft man schon mit guten Akkubussen – doch im Segment der Stadtbusse zeichnet sich momentan ab, dass man antriebstechnisch alles anbieten muss, wenn man an möglichst vielen Ausschreibungen teilnehmen möchte.

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