Im Großraumtaxi kann man nächtigen und kochen

Das Hattinger Unternehmen macht jetzt auch den VW T7 Multivan und den VW ID.Buzz zu einem Wohnmobil auf Zeit.

So sauber sieht die Einbau-Box im VW T7 Multivan aus. (Foto: Ququq)
So sauber sieht die Einbau-Box im VW T7 Multivan aus. (Foto: Ququq)
Redaktion (allg.)
von Dietmar Fund

Auf der „Blaulichtmesse“ RETTmobil hat Auto Fiegl gezeigt, wie man einen Ford Tourneo Custom mit einem im Heck einschiebbaren Einbausatz von Quguq für einen Wochenend-Ausflug als Schlafstatt mit Küchenzeile rüsten kann. Das Hattinger Unternehmen hat dieses Konzept nun auch auf die neuen VW-Transporter T7 Multivan und VW ID. Buzz ausgedehnt.

Für den fünfsitzigen T7 Multivan in beiden Längen gibt es die „BusBox-3 mit Küche und Klappbett“. Sie kann sowohl bei montierten Rücksitzen als auch bei ausgebauten Rücksitzen verwendet werden. In die Basisbox ist die Küche integriert. Die tragende Konstruktion des Klappbetts wird samt den zehn Zentimeter dicken Kaltschaummatratzen ausgeklappt. Das Bett wird entweder auf den umgeklappten Rücksitzen abgelegt oder es steht auf Klappbeinen.

Die BusBox-4 ist für den batterieelektrisch angetriebenen VW ID. Buzz mit fünf Sitzen gedacht. Bei ihm funktioniert das Handling genauso, doch muss das Klappbett immer auf den umgeklappten Rücksitzen abgelegt werden. Ein Makel des ID. Buzz.

Der Freizeitspaß im T7 Multivan mit der BusBox-3 kostet 3.190 Euro (Preise incl. MwSt.), mit der BusBox-4 im Stromer 2.790 Euro. Optional gibt es bei beiden einen Auszug für Kühlboxen für 150 Euro dazu.

Was bedeutet das?

Die hohen Wohnmobilpreise rufen die Ausbauer auf den Plan - mit geschickten und einigermaßen bezahlbaren Boxen. So wird auch der ID. Buzz zum Freizeitmobil. 

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