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IAA Mobility 2023: Erste Sitzprobe im Polestar 3

Geliefert wird ab dem zweiten Quartal 2024 – Polestar hielt sich mit dem 3 noch zurück – und stellte ihn mit dem Gewinner des Designcontest in den „Space“ in der Münchner Innenstadt.

Mittlerweile ist der Polestar 3 im Münchner Showroom angekommen. | Foto: G. Soller
Mittlerweile ist der Polestar 3 im Münchner Showroom angekommen. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Polestar fuhr diesmal zwar nicht ganz so opulent auf wie 2021 auf dem Königsplatz – trotzdem kamen am Vorabend der IAA CEO Thomas Ingenlath und Chefdesigner Max MIssoni nach München, um den Gewinner des Designcontests zu beglückwünschen und den Polestar 3 mal im Showroom zu sehen. Wir nutzten die Gelegenheit für eine erste Sitzprobe.

Viele überzeugende Details kennt man von Volvo

Und die überzeugte: Nach dem öffnen der soliden Tür empfängt einen ein feiner Premiumduft, dem von Audi in seiner Wertigkeit nicht unähnlich – und wichtig für ein 100.000-Euro-SUV. Man nimmt dann beim ausgestellten Fahrzeug auf hochwertigem, tierschutzkonformem Zinc-Nappaleder Platz (+ 6.000 Euro) und der Sitz mit Volvo-Basiskonstruktion umschließt einen wie ein Exoskelett – passt!

Optisch schafft Polestar hier eine gelungene Mischung aus Reduktion und Wertigkeit und ist hier ziemlich nah an Volvo dran, nur eben eine Idee cooler und sportlicher und noch einen Hauch reduzierter.

Analog nordisch die Bedienung: Mit senkrechtem Zentralscreen, der eine einfache Menüstruktur anbietet – dabei stören allenfalls Details wie das Öffnen des Handschuhfachs, das in dritter Unterebene versteckt ist. Auch beim verschieben der hochwertig gestalteten Karte lässt sich der Rechner bisweilen noch etwas ruckelig Zeit, ansonsten freut man sich an feinen Details wie den wertigen Lenkstockhebeln und dem Intuitiven Versteller der elektrisch einstellbaren Sitze, den Polestar in einem viereckigen Knopf vereint hat.

Von Volvo kennt man auch die Klammer in der A-Säule, in der sich Parkzettel (so nicht digital lösbar) oder die Parkscheibe festklemmen lassen. Es sind kleine, aber feine Details wie diese, die den Polestar ausmachen.

Wie wechseln in den Fond, wo wir massig Platz finden, was der Fahrzeuggröße von 4,9 Metern Länge entspricht. Dahinter findet sich ein 484 Liter fassender großer, da kubischer Kofferraum, unter der Haube ein 32-Liter Frunk.

380 kW sind eine Ansage

Ausgestellt war in München die Performance-Variante, heißt: 380 kW (517 PS), die den 2.659 kg schweren Polestar binnen 4,7 Sekunden auf 100 km/h schießt. Dass so ein Auto nicht mehr sparsam im eigentlichen Sinne sein kann, verraten die Verbrauchswerte, die Polestar mit 21,9 bis 23,1 kWh/100 km angibt. Dank 111-kWh-Akku sind trotzdem bis zu 560 km Reichweite drin – im worst case also immer 400 plus x. DC kann mit bis zu 250 kW geladen werden, AC leider (noch) nur mit 11 kW.

Wir sind gespannt auf die erste Fahrt – die erste Sitzprobe konnte jedenfalls überzeugen: Der Polestar gehört neben dem Range Rover zu den coolsten SUV im Markt, wobei der „chinesische Nordmann“ aus Chengdu den Vorteil hat, elektrisch zu sein. Perspektivisch soll er außerdem auch in den USA gebaut werden, wo er dann gar nicht mehr so opulent wirkt…

Was bedeutet das?

Mit dem Polestar 3 zielt die Marke auf BMW iX und Co. – und könnte durchaus punkten, denn der Polestar 3 ist (wie der Lotus Eletre) für seine optische Coolness und Power gar nicht so teuer. Die Preise starten ab 88.600 Euro brutto.

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