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IAA Mobility 2023: Carit setzt mit E-Plattformwagen HopOn auf Downsizing

Nicht die erste, aber größte Bühne für den kleinen Elektro-Wagen, wo der LEV-Spezialist beweisen will, was sich mit dem L7e machen lässt. Bewusst setzt man einen Kontrapunkt zu den dicken E-Boliden.

Ganz schön was auf dem Kasten: Das minimalistische Elektro-Gefährt von Carit will auf der Messe einen Gegenakzent zu immer größeren und schwereren E-Fahrzeugen setzen. Trotz der Kompaktheit befördert man bis zu zwei Paletten. | Foto: Carit
Ganz schön was auf dem Kasten: Das minimalistische Elektro-Gefährt von Carit will auf der Messe einen Gegenakzent zu immer größeren und schwereren E-Fahrzeugen setzen. Trotz der Kompaktheit befördert man bis zu zwei Paletten. | Foto: Carit
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

E-Mobilität in allen Facetten zeigen will die Carit Automotive aus Münster und präsentiert vom 5. bis 10. September 2023 ihr elektrisches Zustellfahrzeug HopOn erstmals auf der IAA Mobility. Dafür sieht man in Halle B3 mit anderen innovativen Transportlösungen für den urbanen Raum die richtige Bühne. Das kompakte Last-Mile-Zustellfahrzeug verfügt über eine Straßenzulassung.

„Es ist nicht die erste Messe, auf der wir unsere Elektro-Innovation vorstellen, aber ganz sicher eine der größten und wichtigsten der gesamten Branche“, erklärt Günter Grodde, Geschäftsführer der Carit Automotive.

Die Münsteraner sehen hier die beste Chance, ein internationales Fachpublikum von dem nachhaltigen Konzept des Gefährts zu überzeugen, das einen minimalistischen Gegenakzent zum Größen- und Gewichtswachstum in der Elektromobilität setzt. Beim HopOn soll der Name Programm sein, denn das Gerät lässt sich genauso intuitiv und unkompliziert wie sicher bewegen und ist in wenigen Sekunden einsatzbereit, wie der Hersteller verspricht. Für die jeweiligen Einsatzzwecke gibt es die zwei Versionen Classic oder Long. Die Modelle werden auf der IAA Mobility auch als Testfahrzeuge zur Verfügung stehen, um sowohl Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) als auch Intralogistik-Unternehmen von ihrer Funktionalität zu überzeugen.

„Der HopOn ist kein Lastenrad und will es auch nicht sein. Dafür kombiniert er dessen beste Eigenschaften für den innerstädtischen Verkehr mit einer Sicherheit und Stabilität, die wir aus der Automobilbranche gewohnt sind“, erklärt der Geschäftsführer.

Die schnellste Variante erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Dank einer minimalistischen Bauweise und einer Breite von 84 Zentimetern passt das Fahrzeug trotz seiner Nutzlast von 250 Kilogramm durch Standardtüren. Je nach Ausführung lassen sich ein bis zwei Europaletten transportieren. Mit dem modularen Konzept bietet der Hersteller für seinen E-Plattformwagen zahlreiche Zusatzfeatures wie einen Regenschutz oder Wechselcontainer, die abschließbar sind und zur Zwischenlagerung von Ware als Microhubs dienen können. In seiner kompaktesten Form lässt sich das Gefäht in einem Van zum Einsatzort transportieren und mit Hilfe der platzsparend verstauten Rampen und Fernsteuerungssystem ein- und ausladen.

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