IAA 2021: VW zeigt den ID.5 GTX

Der ID.5 GTX wird die Coupé-Version des 2020 eingeführten SUV ID.4

Noch bunt getarnt, aber klar zu erkennen: Der neue VW ID.5 GTX. | Foto: VW
Noch bunt getarnt, aber klar zu erkennen: Der neue VW ID.5 GTX. | Foto: VW
Gregor Soller

Ab dem 07. September soll der ID.5 in der sportlichen GTX-Ausstattung auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in München präsentiert werden.

Auch den ID.5 GTX zeigt VW zuerst als seriennahe Studie, allerdings wahrscheinlich noch mit den bunten Streifen getarnt, welche noch leichte Optische Unklarheit bringen, aber alle Linien klar ablesen lassen. Der ID.5 GTX ist aber kein ganz neues Auto, sondern eigentlich nur die Coupéversion des ID.4. Auch er nutzt den MEB-Baukasten und startet im Gegensatz zum ID.4 als starke GTX-Version mit Allradantrieb. Dürfte bedeuten: Auch der Der ID.5 GTX hat je eine E-Maschine an Hinter- und Vorderachse. Sie leisten gemeinsam maximal 220 kW (299 PS) und können als elektrischer Dualmotor Allradantrieb zusammenarbeiten.

Später dürften günstigere Versionen folgen

Auch er ist voll vernetzt, könne Updates „over-the-air“ via Mobilfunk empfangen und habe Car2X-Technologie an Bord, wirbt VW. In der Hoffnung, dass das von Beginn an und immer störungsfrei klappt – Zeit zum Üben hatte VW ja jetzt genug mit Golf VIII und ID.3. Dem GTX dürften auch beim ID.5 noch „zahmere“ Versionen folgen – mit Heckantrieb und kleinerem Akku.

Der „große“ Lithium-Ionen-Akku hält 77 kWh Energie (netto) bereit, beim ID.4 GTX genug für bis zu 480 km Reichweite nach WLTP. Wegen der besseren Aerodynamik sollen es hier voraussichtlich bis zu 497 Kilometer werden. Mit 125 kW maximaler Ladeleistung lässt sie sich schnell wieder aufladen.

Der ID.5 GTX soll 2022 zu den Händlern kommen. Er ist dann das zweite Modell der neuen Produktmarke GTX nach der entsprechenden Version des ID.4. Der bereits ID.4 GTX kostet ab 50.415 Euro brutto, die Basisversion der Baureihe gibt es für 37.415 Euro brutto – die ID.5-Modelle dürften je etwas darüber liegen.

Was bedeutet das?

Auch VW ergänzt das ID-Programm um ein SUV-Coupé, das anders als beim Bruder Audi Q4 e-tron auch zahlenseitig über der „Basis“ rangiert. Das rechtfertigt, coupé-typisch, höhere Preise für weniger Innenvolumen. Das Minus an Kofferraum macht aber auch hier ein Plus an Aerodynamik und Reichweite wett – hier bieten die Fließhecks immer Vorteile gegenüber den Steilheckversionen.

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