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IAA 2019: Wie Daimler digitalisiert

Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung widmete sich Daimler einmal mehr der Digitalisierung.

Digitalisierung gehört zu den Kernelementen von Daimlers künftiger Range. | Foto: G. Soller
Digitalisierung gehört zu den Kernelementen von Daimlers künftiger Range. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Sajjad Khan, Vice President Digital Vehicle &Mobility und Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Integrität und Recht gaben zum Auftakt Insides zur weiteren Digitalisierung des Konzerns. Dabei ist die Vorgabe Kahns klar: Das Auto soll zum Assistenten des Kunden werden und sich selbst updaten – so dass der Kunde von seinem Assistenten im Idealfall gar nichts mehr mitbekommt. Im Idealfall ist man immer verbunden – auch das lästige Einwählen per Smartphone ins Auto soll entfallen. Was übrigens auf der Messe perfekt mit Daimlers WLAN klappt! Es erkannte unseren Rechner „wieder“, obwohl wir ihn zuletzt auf einer ganz anderen Veranstaltung an einem anderen Ort nutzten. So geht Digitalisierung. Konkrete Use-Cases sind natürlich das automatisierte Fahren und automatische Laden im Parkhaus und dass es wirklich bequem wird, sollen künftig auch markenfremde Nutzer von Daimlers Digitalisierung, (die man mit BMW vorantreibt – und vielleicht in dem Zuge bald auch mit Jaguar LandRover und/oder Volvo) profitieren. Denn auch die Digitalisierung wächst mit der Skalierung, die Daimler über die Kooperation mit BMW vorantreibt.

Weitere Zukunft: Das autonome fahren, Auftritt Renata Jungo Brüngger, die als Schweizerin hier verlässlich über das Recht wacht. Denn zum autonomen Fahren gehören Daten und künstliche Intelligenz, womit die Eidgenossin gleich beim Thema ist. Denn hier gibt es zu Recht Ängste und Vorbehalte wie einst bei der Einführung der Eisenbahn, wo man glaubt, Tempi über 30 km/h würden die Menschen nicht aushalten. Deshalb setzt sie sich für klare Prinzipien und deren Einhaltung ein. Dazu führt man die App „Bela“ ein, benannt nach Daimlers Knautschzonenerfinder Béla Barényi. Auch diese muss transparent sein, denn zur Sicherheit gehöre nun mal auch Datensicherheit. Nur dann, so die Schweizerin, könne künstliche Intelligenz ihr Potenzial für mehr Sicherheit und ein besseres Leben entfalten. Denn Bedenken gäbe es viele und die müsse man ernst nehmen. Der Mensch müsse immer der Maßstab und Pacemaker bleiben!

Was bedeutet das?

Digitalisierung? Daimler ist dran – im abstrakten wie im konkreten Bereich – ohne allerdings wirklich die Welt neu zu erfinden. Spannend ist eher die Rechtslage und Skalierung sowie die Kooperation mit Dritten – auf diesen Feldern wird sich noch Spannendes tun!

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