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IAA 2019: Webasto geht den nächsten Schritt

Unter dem Motto „Future Mobility Driver“ zeigt Webasto sein breites Portfolio an Lösungen für die neuen Mobilitätstrends, darunter den Prototypen eines Dachmoduls für autonomes Fahren sowie Akku- und Ladetechnik.

Webasto-Chef Dr. Holger Engelmann stellte unter anderem den Prototypen eines Dachmoduls für autonomes Fahren vor. | Foto: G. Soller
Webasto-Chef Dr. Holger Engelmann stellte unter anderem den Prototypen eines Dachmoduls für autonomes Fahren vor. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Webasto-Chef Dr. Holger Engelmann konnte liefern: Vor zwei Jahren hat sein Unternehmen auf der IAA neue Produktlinien angekündigt – die jetzt umgesetzt wurden. Darunter Ladetechnik und ein multifunktionales Akkupaket, das in erster Linie für die Umrüstung in der Nutzfahrzeugbranche gedacht ist. Doch auch bei den „Dächern“, einem Kerngeschäft der Bayern, legte man wieder nach und zeigte ein intelligentes Dachsystem für Autonomes Fahren, das „Roof Sensor Module“.

Dabei integrierte man erstmals die komplette Sensorik und zugehörige Features für autonomes Fahren formschön ins Dachsystem. Deren ideale Positionierung sowie Funktionsfähigkeit bei jeder Witterung sind beim autonomen Fahren ausschlaggebend für die Erfassung der Umgebung. Denn laut Dach-Verantwortlichem Matthias Arleth bietet das Autodach als höchster Punkt des Fahrzeugs bietet die optimalen Voraussetzungen für eine saubere Unterbringung der Sensorik, die so auch eine „bessere Übersicht“ über das Verkehrsgeschehen einfangen kann.

Für das Modul arbeitete man laut Arleth mit mehreren Kamera- und Lidarherstellern zusammen und sieht auch eine Reinigungsfunktion per Wasser und Luft vor, um die „Augen“ des autonomen Autos sauber zu halten. Und da die Systeme immer kompakter bauen, kann man sie laut Arleth auch optisch immer besser integrieren.

Aber auch bei der Elektromobilität hat man sich entscheidend weiterentwickelt: Die Ladetechnik ergänzt seit kurzem die intelligente Webasto „Live“-Wallbox  für Privat- und Gewerbekunden und den "halböffentlichen" Bereich. Die integrierte Netzwerkfunktion der Ladestation bietet eine Bandbreite an digitalen Zusatzfunktionen. Zugehörige Dienstleistungen und Services komplettieren das Full-Service-Paket von Webasto.

Und bezüglich der modularen CV-Akkupakete - am Stand war ein Batteriekonfigurator ausgestellt, mit dem man sich seine Pakete Fahrzeuggerecht zusammenstellen kann - vermeldet Engelmann ebenfalls großes Interesse: Der erste umgerüstete Linienbus mit Webasto-Akkus wird demnächst seinen Dienst antreten. Und das klassische Webasto-Angebot an Heizgeräten, Bedienelementen und Beleuchtungs- sowie Beschattungssystemen im Dach wird digitalisiert und versteht Sprache: Hier zeigt Webasto mit der Sprachsteuerung durch Alexa-Skill die jüngste, digitale Neuerung bei den Bedienelementen.

Doch aller Elektrifizierung zum Trotz wird es im Bereich der Standheizungen noch lange bei „Kraftstoffen“ bleiben, doch auch die werden „grüner“, wie Engelmann erklärt: Die Thermo Top Evo NextGen Petrol verträgt als jüngste Entwicklung aus dem Bereich fossiles Heizen eine große Bandbreite an Benzinmischungen, einschließlich Bio- oder regenerative Kraftstoffe.

Was bedeutet das?

Webastos Strategie zur Diversifizierung der Produktpalette ist aufgegangen: Neben dem „klassischen“ Kerngeschäft mit Klimatisierung und Dächern, das seinerseits noch großes Entwicklungspotenzial bietet, haben sich auch die Themen Ladetechnik und Akku etabliert.

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