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IAA 2019: VW Financial Services sieht im Leasing den Schlüssel zur Elektromobilität

Die VW-Tochter rechnet mit bis zu 80 Prozent Leasinganteil beim Verkauf des neuen ID.3 und will so potenziellen Kunden die Scheu vor der E-Mobilität nehmen. Auch im "zweiten Leben" soll es Leasing geben.

Haben viel vor: Jens Legenbauer (li.) und Kai Vogler von VW Financial Services wollen den Anbieter zum weltweiten Marktführer bei den Flotten machen. | Foto: J. Reichel
Haben viel vor: Jens Legenbauer (li.) und Kai Vogler von VW Financial Services wollen den Anbieter zum weltweiten Marktführer bei den Flotten machen. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Die Volkswagen-Tochter VW Financial Services rechnet mit einem hohen Anteil von Leasingverträgen im Bezug auf die Elektromoblität und den Launch des Volumenmodells ID.3. "Leasing ist der Schlüssel zur Elektromobilität", gab sich Jens Legenbauer, Sprecher der Geschäftsführung überzeugt. Man wolle den Kunden die Scheu nehmen und den Einstieg und das Handling inklusive Ladeinfrastruktur und Stromvertrag erleichtern, begründete er weiter. Dafür sieht der Anbieter drei verschiedene Pakete in der "Leas&Care"-Schiene für den ID.3 vor. Auch im zweiten Zyklus wolle man die Fahrzeuge nicht primär direkt verkaufen, sondern mit Anschlussverträgen an neue Kunden vergeben.

"Aus unserer Sicht geht der Trend klar zu nutzen statt besitzen. Dem wollen wir mit attraktiven Leasing-Paketen speziell auch für die Elektromobilität Rechnung tragen", erklärte Legenbauer.

Über die genaue Höhe der Leasingraten wollte man zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskunft geben. Das hänge sehr starkt etwa auch von der gewählten Batteriekapazität ab, heißt es. Über VW Financial war auch das dem Vernehmen nach sehr erfolgreich und problemlos verlaufene Pre-Booking für den ID.3 abgewickelt worden, inklusive der Anzahlungsformalitäten.

Verstärkt auch Mehrmarkenfuhrparks ansprechen

Ansonsten will die VW-Tochter zum weltweiten Marktführer bei den Flottenanbietern werden und dabei vor allem auch stärker als bisher Mehrmarkenfuhrparks ansprechen, wie Regional Manager Europe Kai Vogler ankündigte. Hier sieht er noch großes Potenzial für die Marke, insbesondere auch außerhalb Europas. Auch die Mehrheitsbeteiligung und TÜV-Süd-Kooperation bei "Fleet Logistics" soll zügig vollzogen und dann umgesetzt werden, das Fleet&Travel-Management unter der Marke gebündelt werden.

Als Hauptwachstumsfeld hat man zwar die großen Flotten ausgemacht, will aber auch bei kleinen und mittleren Flotten expandieren. Zudem forciert man den Vertrieb über die drei verschiedenen Kanäle Handel, Online und E-Commerce als Omnikanal-Strategie, wobei die einzelnen Kanäle zueinander durchlässig sein sollen. Ziel ist auch ein häufigerer Kontakt zum Kunden im Rahmen dieses "Ökosystems". Auch über Heycar will man weitere Produkte lancieren und "multimodale" und neue Mobilitätsangebote ermöglichen.

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