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IAA 2019: Smart zeigt geliftete EQ-Familie

Für den zweiten „Lebenszyklus“ hat Daimler seine Zwerge überarbeitet - die Verbrenner entfallen ersatzlos.

Die gelifteten Smart sind optisch am Entfall des "Kühlergrills" zu erkennen. | Foto: Daimler
Die gelifteten Smart sind optisch am Entfall des "Kühlergrills" zu erkennen. | Foto: Daimler
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Gregor Soller

2020 wird Smart nur noch die elektrischen EQ-Modelle anbieten. Dafür wurden die Kleinwagen geliftet. Auffälligstes Merkmal ist er Entfall des „Kühlergrills“, den Heckmotorautos eigentlich ohnehin nie wirklich benötigt haben. Sehr schade ist, dass sich das Facelift hauptsächlich der Optik annimmt, nicht aber der Akkus und der Antriebe. Denn die technischen Daten des Antriebs bleiben gleich: Die E-Maschine leistet weiter kräftige 60 kW, die Akkus bieten weiter 17,6 kWh Kapazität, wodurch auch die bescheidenen Reichweiten nicht wachsen: Nach NEFZ nennt Smart zwischen 140 und 159 Kilometern – im Winter können daraus reell allerdings auch mal weniger als 100 Kilometer werden. Den Stromverbrauch gibt Smart mit 14,0 bis 15,9 kWh/100 km an. Immerhin widerstand man dem Versuch, aus dem Smart ein (bleischweren) Fernreisemobil zu machen: Für die meisten Einsätze reicht die Akkukapazität.

An einigen „Soft-Facts“ tat sich mehr: Statt vieler Einzeloptionen will Smart Pakete für die Ausstattungslinien anbieten. Das Basismodell steht mit drei Equipment-Linien zur Auswahl: passion, pulse und prime. Dazu lässt sich jeweils eines von drei Ausstattungspaketen wählen: Advanced, Premium oder Exclusive und schließlich die bevorzugte Farbe. Fertig. So ist jeder smart in drei Schritten nach den eigenen Wünschen zusammengestellt.

Das fest verbaute Navi wird durch das Smartphone des Fahrers ersetzt, das Daimlers „UX-Konzept“ sowie Android- und iOS-Telefone spiegeln kann, das gesamte Infotainmet erhält ein Update. Optional gibt es auch einen 22-kW-Bordlader und beim Laden an öffentlichen Ladesäulen kooperiert Smart mit Plugsurfing. Auch hier kommt wieder das Smartphone zum Einsatz: Angemeldet und abgerechnet wird alles über die neu gestaltete smart EQ control App. Über diese wird auch die Vorklimatisierung gestartet, wenn der Wagen am Ladekabel hängt.

Was bedeutet das?

Nachdem Daimler mit Geely bereits an der nächsten Generation Smart arbeitet, muss es eine eher kleine Modellpflege tun – die größten Schritte tat man hier bei den Themen Konnektivität. Ein kleines bisschen mehr Reichweite (200 bis 250 Kilometer nach NEFZ) wären wünschenswert gewesen. Schlau: Die verstärkte Einbindung des eigenen Smartphones, dass ohnehin viele als das „bessere“ Navi nutzen und über das man viele Konnektivitätslösungen ohnehin steuern kann.

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