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IAA 2019: Seat-Marke Cupra zeigt elektrischen Crossover

Nach dem VW ID. Crozz und dem Skoda Vision iV darf auch die Seat-Marke Cupra auf der vollelektrischen MEB-Basis einen Design-Vorschlag im Crossover-Segment machen, der schon weitgehen dem Serienmodell entsprechen soll.

Strom-Start: Der Cupra soll sich technisch wie der ID. Crozz im MEB bedienen, optisch aber eigene Akzente setzen. | Foto: Seat
Strom-Start: Der Cupra soll sich technisch wie der ID. Crozz im MEB bedienen, optisch aber eigene Akzente setzen. | Foto: Seat
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Johannes Reichel

Die sportive Seat-Submarke Cupra hat zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main die Präsentation eines seriennahen Konzeptfahrzeugs angekündigt, das zugleich das erste vollelektrisch angetriebene Fahrzeug der Marke mit Straßenzulassung sein soll. Das Konzept will wie die VW- und Skoda-Vorlagen die Silhouette eines viertürigen Coupés mit dem Auftritt eines großen SUV und dürfte wie das gesamte technische Package an die Optik des bereits von der Mutter VW als seriennahe Studie vorgestellten ID. Crozz angelehnt sein. Das Antriebskonzept soll sich im Design widerspiegeln, die Proportionen des Strom-SUVs auf die E-Motorisierung hinweisen. Die Luftöffnungen in der Karosserie sollen nicht nur die sportlichen Proportionen unterstreichen, sondern gleichzeitig der aerodynamischen Optimierung und damit der Reichweitenverlängerung dienen. Das leuchtende Logo der neuen Seat-Marke signalisiert dem Betrachter soll ebenfalls einen Hinweis auf den E-Antrieb geben. Am Heck sorgt der Diffusor für eine verbesserte Aerodynamik und eine betont sportliche Ausstrahlung, die durch das die gesamte Fahrzeugbreite überspannende Rücklicht unterstrichen wird.

Was bedeutet das?

Auch bei Seat wird es langsam spannend in Sachen E-Antrieb. Während man aktuell noch stark auf die CNG-Karte setzt und diese auch mittelfristig noch forcieren will, startet man zugleich allmählich ins Elektrozeitalter. Man sieht für beide Antriebe eine Berechtigung und antwortet auf etwaige Fragen mit einem entschiedenen "Sowohl-als-Auch". Das könnte sich als clever erweisen. Denn bis die Stromer wie die jetzt gezeigte Konzeptstudie wirklich marktreif sind, dauert es noch ein paar Jahre. Und auch dann bleibt ein Seat mit CNG-Antrieb eine deutlich erschwinglichere Wahl, im aktuellen Strommix auch die ökologischere. Immer gut, wenn man eine Alternative hat. Noch besser, wenn es zwei sind. 

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