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IAA 2019: Proton will Fuel-Cell-Ladestation entwickeln

Anbieter sieht mit der aufkommenden E-Mobilität auch die Notwendigkeit netzunabhängiger Schnellladestationen, die in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Schäfer Elektronik entwickelt werden sollen.

Unabhängig vom Netz: Proton will mit Schäfer eine Schnellladestation mit Brennstoffzelle entwickeln. | Foto: Proton
Unabhängig vom Netz: Proton will mit Schäfer eine Schnellladestation mit Brennstoffzelle entwickeln. | Foto: Proton
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Johannes Reichel

Der Hersteller von Brennstoffzellen Proton Motor Fuel Cell GmbH hat am Rande der IAA-Woche 2019 die Gründung einer gemeinsamen Firma mit der in Achern ansässigen Schäfer Elektronik GmbH bekannt gegeben. Ziel des Unternehmens namens „NEXUS-e GmbH“ ist die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von brennstoffzellenbasierten Schnellladestationen – mit oder ohne Netzanschluss – für batteriebetriebene Fahrzeuge. Wie beide Unternehmen erklärten, sollen die größeren industriellen Brennstoffzellen von Proton Motor mit Leistungselektronik, Batterie und Wasserstoffspeicher von Schäfer Elektronik in einem Plug-and-Play-Netzteil integriert werden. Dieses Gerät stelle mehr als ein Megawatt Strom zur Versorgung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge bereit. Es werde entweder als eigenständige oder als netzgekoppelte Einheit erhältlich sein, die bei Bedarf auch das lokale Netz unterstützen kann.

Der Hersteller, der sich als Technologiemarktführer sieht, geht davon aus, dass im Zuge der Mobilitätswende in ganz Europa der Zuspruch für die E-Autoindustrie kontinuierlich zunimmt. Dadurch werde es zur stärkeren Nachfrage nach Ladestationen für E-Fahrzeuge kommen.

"Um eine CO2-freie Bilanz zu erreichen und eine Überlastung des nationalen Stromnetzes zu vermeiden, müssen Ladestationen höchstwahrscheinlich mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden, um die erforderliche Energie ohne übermäßige Belastung des Stromnetzes zu liefern", glaubt der Anbieter.

Innerhalb des Zusammenschlusses soll die Zuständigkeit für die Gesamtintegration und für das Design der Containerlösung übernehmen und sowohl für die Leistungselektronik als auch für die übergeordnete Brennstoffzellen-Batterie-Steuerung verantwortlich sein.

 

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