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IAA 2019: ElringKlinger will Wandel technologieoffen mitgestalten

Schwäbischer Zulieferer stellt seine Kompetenz in Sachen Brennstoffzellenstacks in den Mittelpunkt, ergänzt durch Batterie und elektrische Antriebseinheit.

Starkes Stack: ElringKlinger betont seine Kompetenz in Sachen Brennstoffzelle, bindet diese aber in einer Ökosystem aus Batterie und E-Antriebseinheit ein. | Foto: ElringKlinger
Starkes Stack: ElringKlinger betont seine Kompetenz in Sachen Brennstoffzelle, bindet diese aber in einer Ökosystem aus Batterie und E-Antriebseinheit ein. | Foto: ElringKlinger
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Johannes Reichel

Das schwäbische Zuliefer- und Technologieunternehmen ElringKlinger AG will mit seinem Auftritt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (12.-22. September) den Anspruch, den Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität entscheidend mitzugestalten. Hierbei verfolge man einen technologieoffenen Ansatz, den man sowohl mit einem PEM-Brennstoffzellenstack als auch Produktlösungen für den elektrischen Antriebsstrang sowie Systeme und Komponenten aus dem Bereich der Batterietechnologie untermauert.

Highlight ist allerdings ein Niedertemperatur-Brennstoffzellenstack ("NM12“) auf Basis metallischer Bipolarplatten mit einer extrem hohen Leistungsdichte sowie einer elektrischen Leistung von bis zu 135 kWel für Automobil- und Nutzfahrzeuganwendungen. Der Stack läuft im Wasserstoff-Luft-Modus und ist flüssiggekühlt. Mit der neuen und größeren Plattform NM12 will der Anbieter den Einsatz von PEM-Stacks auf Anwendungen erweitern, die eine hohe Leistungsdichte erfordern und damit gängige Automotive-Anforderungen erfüllen. "Mit den erreichten Werten, wie zum Beispiel der Leistungsdichte, schneiden wir im Vergleich deutlich besser ab als Stacks von Wettbewerbsunternehmen. Dies ist ein Meilenstein für ElringKlinger und die gesamte Brennstoffzellentechnologie“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Wolf.

Darüber hinaus stellt man vor Ort die Gesamtsystemkompetenz des Unternehmens, bestehend aus Brennstoffzelle, Batterie und einer kompletten elektrischen Antriebseinheit (EDU) dar anhand eines Fahrzeug-Demonstrators. Bereits im vergangenen Jahr hatte man einen umsatzstarken Auftrag über die Entwicklung und Produktion von kompletten Batteriesystemen für ein vollelektrisches Solarfahrzeug des Münchener Start-up-Herstellers Sono Motors bekannt. Zudem kommt die Material- und Werkstoffkompetenz des Unternehmens bei einer Vielzahl an Batteriekomponenten zum tragen, die ebenfalls auf der IAA präsentiert werden. Produktneuheiten aus dem klassischen Produktportfolio – beispielsweise thermische und akustische Abschirmsysteme sowie Zylinderkopf- und Spezialdichtungen – ergänzen den Messeauftritt.

Halle 8, Stand D13

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