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IAA 2019: Daimlers digitalisierte Produktion am Beispiel der "Factory 56"

Die „Factory 56“ in Sindelfingen soll Daimlers Produktion digitalisieren und revolutionieren.

Jörg Burzer erklärte die Digitalisierung für die Fertigiung. | Foto: G. Soller
Jörg Burzer erklärte die Digitalisierung für die Fertigiung. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Das Finale von Daimlers IAA-Auftakt bestritt Jörg Burzer, Member of the Divisional Board Mercedes-Benz Cars Production & Supply Chain bei Daimler AG, der spannende Einblicke in die „Factory 56“ gab. Jörg Burzer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars erklärte dazu:

„Mit der Factory 56 ebnen wir den Weg für die Produktion der Zukunft – und sie ist bereits heute Realität. Sie basiert auf einer völlig neuen Infrastruktur, die eine hochmoderne und nachhaltige Produktion ermöglicht. Die Factory 56 dient als Blaupause für unsere künftigen Werke. Wir alle wissen, dass sich die Welt schnell verändert. Wir haben daher unsere Strategie auf sechs zentrale Handlungsfelder fokussiert, mit einem besonderen Augenmerk auf die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mensch. Mit unserer vorausschauenden Strategie gestalten wir aktiv unsere Zukunft – und die Mobilität selbst.“

Basis dafür ist natürlich 5G, so dass die fabrik künftig auch direkt mit der Umgebung kommunizieren kann – idealerweise in Echtzeit. Das wiederum soll auch die Qualität erhöhen. Auch hierfür gibt es natürlich eine Plattform, hier MO360 genannt, was für „Mercedes Operation im 360-Grad-Radius“ steht. Und in diese Plattform kann man natürlich auch gleich Zulieferer einbinden, um die Qualität in Echtzeit abermals zu erhöhen.

Dazu kommen „Hardfacts“ wie viel Tageslicht, flexiblere Schichten ein zu 40 Prozent begrüntes Dach (das isoliert und verbessert die CO2-Bilanz) und verstärkte Regenwassernutzung, um den Wasserverbrauch um 5o Prozent zu senken. Und natürlich neue Formen der Energienutzung und –speicherung. Nachdem die Fabrik ins Produktionskonzept eingebunden wurde, sollen ihre Erkenntnisse nun nach und nach auf das übrige Daimler-Produktionsnetzwerk ausgerollt werden, denn: Bis 2022 will man zumindest in Europa CO2-neutral produzieren.

Was bedeutet das?

Daimler unternimmt auch in der Fertigung große Anstrengungen – bis 2039 möchte man CO2-neutral sein – insofern hat man mit der „Factory 56“, die sich digital gut weiterentwickeln lässt, sicher nicht zu spät begonnen.

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