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IAA 2017: Toyota Hybrid soll künftig auch Spaß machen

Die nächste Generation des Hybrid-Antriebs soll dem Kunden die Wahl zwischen "Effizienz" und "Power"-Variante mit mehr Leistung lassen. Die Studie zum C-HR gibt darauf einen Ausblick, 2018 will der Hersteller Details nennen. Und: Wasserstoff bleibt auf der Agenda.

Spaß und Vernunft: Künftig will Toyota dem Kunden die Wahl lassen und paralell eine stärkere Hybrid-Variante anbieten. Einen Vorgeschmack gibt das Konzept C-HR. | Foto: J. Reichel
Spaß und Vernunft: Künftig will Toyota dem Kunden die Wahl lassen und paralell eine stärkere Hybrid-Variante anbieten. Einen Vorgeschmack gibt das Konzept C-HR. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Keine Sensationen hatte der Hybrid-Pionier Toyota im Gepäck nach Frankfurt, dafür jede Menge Selbstbewusstsein und erst Recht nach "Diesel-Gate" den festen Glauben, mit der Hybrid-Technologie vor 20 Jahren die richtigen Weichen gestellt zu haben: 11 Millionen Fahrzeuge mit Benzin-Elektroantrieb hat die Marke weltweit verkauft, 1,5 Millionen in Europa, bei Modellreihen wie R-AV und Auris tragen über die Hälfte respektive zwei Drittel der Verkäufe das Hybrid-Signet auf dem Blech, beim C-HR sind es drei Viertel.

Und die Doppelherz-Erfolgsgeschichte will man im wahrsten Sinne kraftvoll fortschreiben. Künftig soll es für den Kunden zwei Hybrid-Antriebe zur Wahl geben: Den effizienzorientierten Standard-Hybrid und den Power-Hybrid, der mehr Fahrspaß und Dynamik vermitteln soll. Dafür hatte man symbolisch die markante Zweifarb-Studie C-HR Hy-Power aufgefahren, die über einen stärkeren Motor als die aktuelle 122-PS-Version verfügt und darauf mit einem rassig-rot-schwarzen Rautengrill und matter Carbon-Silber-Lackierung. Noch muss man sich aber gedulden, Details zum Spaß-Hybrid gibt’s erst Anfang 2018.

Feststeht laut Verantwortlichen: Der Hybrid bleibt das Rückgrat der Toyota-Antriebsphilosophie. Da hätte man vor Hybrid-Euphorie fast vergessen, auf das Brennstoffzellenfahrzeug Mirai zu verweisen, der ja technisch auch ein Hybrid-Prius mit kleiner Nickel-Metall-Hydrid-Speicherbatterie ist, nur dass die Benzinmaschine hier durch eine Brennstoffzelle ersetzt wurde.

Und auch wenn es im Moment danach aussieht, als gerade der Wasserstoffantrieb ins Hintertreffen, Toyota speziell und Japan allgemein ist überzeugt, dass an H2 als Energieträger kein Weg vorbeiführt. Gekoppelt an dezentrale Energieversorgung mit regenerativen Quellen wie Solar könnte sogar Autarkie entstehen, schwärmt ein Firmensprecher von den Möglichkeiten.

Was bedeutet das?

Es ist wie bei Hase und Igel: Während sich die deutschen Platzhirsche in Ankündigungen ergehen, hat Toyota seit 20 Jahren einen erschwinglichen Volks-Hybrid – und seit kurzem ein Brennstoffzellenauto, das man kaufen kann! Lass die anderen reden …

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