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IAA 2017: Auch Mini gibt endlich Strom

Seriennahes Konzeptfahrzeug des Kultkleinwagens könnte 2019 in ähnlicher Art in Serie gehen und wird in Oxford gefertigt, mit einem in Dingolfing und Landshut vorproduzierten E-Antriebsstrang.
Deja vu: Das Mini Electric Concept ist das Highlight auf dem IAA-Stand des Herstellers und zitiert mit den neongelben Applikationen die 2008er-Pilotserie des Mini E, die leider nicht in Serie ging. | Foto: Mini
Deja vu: Das Mini Electric Concept ist das Highlight auf dem IAA-Stand des Herstellers und zitiert mit den neongelben Applikationen die 2008er-Pilotserie des Mini E, die leider nicht in Serie ging. | Foto: Mini
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Johannes Reichel

Auch die BMW-Marke Mini macht lange nach der Mutter endlich ernst mit der reinen Stromlehre, sprich Elektromobiliät. Allerdings müssen sich Kunden noch bis 2019 gedulden, bis die schnittige und futuristisch gestaltete Elektro-Version des Kultkleinwagens namens Mini Electric Concept das Licht des Marktes in ähnlicher Art erblicken könnte. Das Messelicht scheint jedenfalls schon mal auf den Stromer, der der Star auf dem IAA-Stand werden dürfte. Zwar verweist der Hersteller darauf, dass es bereits 2008 eine 600 Stück umfassende Kleinserie eines Elektro-Mini gegeben habe, auf den das Concept jetzt auch mit neongrünen Akzenten verweist. Die im Feldversuch gesammelten Erkenntnisse kamen dann aber dem BMW i3 zugute. Insofern soll jetzt auch der Mini die verdienten Lorbeeren einfahren dürfen.

 

Überhaupt sieht man im antrittsstarken und dynamischen Elektroantrieb eine perfekte Übersetzung der Mini-Idee auf das neue Mobilitätszeitalter. Das auf der Basis des MINI 3-Türer konzipierte Elektrofahrzeug wird im MINI Werk Oxford vom Band laufen. Sein Antriebsstrang entsteht an den Standorten Dingolfing und Landshut, den Kompetenzzentren für E-Mobilität innerhalb des Produktionsnetzwerks der BMW Group. Der Premiere des Mini Electric Concept ging vor wenigen Monaten die Einführung des MINI Cooper S E Countryman ALL4 voraus. Das erste Plug-in-Hybrid-Modell der britischen Marke schafft immerhin eine rein elektrische Reichweite von bis zu 42 Kilometern. Auch schon mal ein Anfang für alle Ungeduldigen.

 

Was bedeutet das?

Zeit wird es, dass die britische Marke auch einen Pflock einrammt in Sachen E-Mobilität, nachdem man schon 2008 so massiv Appetit machte. Manche Dinge dauern eben etwas länger. Wobei die Frage offen bleibt, ob nicht der Elektro-Mini ein erfolgreicherer, volumenstärkerer Eisbrecher für den BMW-Konzern gewesen wäre als der gewiss höchst innovative, aber doch fast schon zu avantgardistische BMW i3. Egal, 2019 hat der Kunde dann die im wahrsten Sinne des Wortes "spannende" Qual der Wahl. Der Nachfolger des i3 steht ja auch in den Startlöchern.

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