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Hyundai Mobis zeigt autonomen Pod M. Vision S

Das Konzept M.Vision S ist ein Mobilitätskonzept für urbanes Reisen auf der Grundlage autonomer Fahr-, Verbindungs- und Elektrifizierungstechnologien.

Hyundai Mobis präsentierte mit dem M. Vision S eine Vision von Shared Mobility. | Foto: G. Soller
Hyundai Mobis präsentierte mit dem M. Vision S eine Vision von Shared Mobility. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Auch Hyundai Mobis lässt den theoretischen Ankündigungen jetzt Taten respektive einen autonomen „Pod“ folgen: Das Konzept M.Vision S fährt autonom und kommuniziert mit Lichttechnik mit Fahrgästen und der Umwelt. Das S nach dem M.Vision steht für 'Sharable Mobility'. In diesem Concept Car sind verschiedene Technologie-Visionen des Hyundai Mobis vereint. An einer großen „Kunstwand“ in der Mitte des Messestandes konnte man live miterleben, wie die Menschen mit einem zukünftigen Auto respektive Pod kommunizieren. Beim M. Vision S nimmt Bilder der Besucher in Echtzeit auf und zeigt die auf einem großen Display. Auf die Art möchte Hyundai Mobis auch zeigen, wie Fahrzeuge und Menschen eine große Menge an Daten austauschen und miteinander verbunden werden. Außerdem gab es einen „Erlebnis-Raum“, in dem Menschen, die den M.Vision S erlebt haben, die Möglichkeit haben, ihr zukünftiges Auto mit ihren eigenen Händen zu gestalten. Dabei werden Bewegungserkennung und Roboter-Zeichentechnik benutzt, um die Formen und Farben des M.Vision S frei zu verändern und das gewünschte Produkt umzusetzen. Die Bilder, die die Besucher mit der Roboter-Zeichentechnik gestaltet haben, wurden dann ausgedruckt und ausgestellt.

In der Studie hat Hyundai Mobis alle zentralen Zukunftstechnologien zusammengepackt, darunter Fahrsensoren wie Kamera, Radar und Lidar, Kommunikationsbeleuchtung, Virtual Space Touch, 3D-Rücklicht und ein Premium-Soundsystem Krell. Konkrete Aussicht: Hyundai Mobis plant in Zusammenarbeit mit Velodyne die Serienproduktion des Level-3-Autonomen-Fahr-Lidar-Systems bis 2021. Aber auch bei der Beleuchtung legte man wieder nach: Die „Kommunikationsbeleuchtung nutzt die Autokarosserie, um zwischen Fahrzeug und Menschen zu vermitteln. So kann der Pod mit Fußgängern kommunizieren, indem er beispielsweise einen lächelnden Ausdruck zeigt oder verschiedene Grafiken, wie zum Beispiel „Losgehen, Pod stoppt" oder „Sei vorsichtig". Die Technologie wird auch als Kommunikationskanal mit den Personen im Fahrzeug genutzt. Nachdem der M.Vision S auch die Emotionen der Fahrgäste erkennen kann, kann er entsprechend die Farben der Beleuchtung ändern. Sobald sich das Auto dem Zielort nähert, wird es ein separates Stimmungslicht einschalten, um mit den Fahrgästen zu kommunizieren.

Der Innenraum wurde in Zusammenarbeit mit Huyndai Transys in Form einer Lounge gestaltet, in der sowohl Arbeit als auch Entspannung möglich sein sollen. Je nachdem, ob es sich im autonomen Fahrmodus oder manuellen Fahrmodus befindet, ändert sich die Position des Fahrersitzes oder der Sitzanordnung. Dank der Virtual Space Touch-Technologie können die Fahrgäste ihre Zeit auch im Auto genießen und sich optional Lieblingsvideos oder -filme ansehen oder Musik hören - alles per Gestensteuerung, wenn sich das Auto im autonomen Fahrmodus befindet. Baek Gyeong-guk, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Forschungsplanung bei Hyundai Mobis machte auch gleich eine klare Ansage:

„Hyundai Mobis wird seine F&E-Kompetenz darauf konzentrieren, das Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Führungsposition zukünftige Mobilität zu übernehmen".

Diese zukünftige Mobilität wird bei Hyundai nicht mehr vom Verbrennungsmotor angetrieben werden, stattdessen setzt man auf Strom und Wasserstoff. In einem Erlebnisraum zeigte man das Wasserstoff-Brennstoffzellen-System, das man auch in Booten, Drohnen und Straßenbahnen einsetzen kann. All das zeigte man auf einem flexiblen Display an der Decke. Auf der CES bekräftigte man einmal mehr, die weltweit beste Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systemtechnologie entwickeln zu wollen. Hyundai Mobis betreibt in Chungju, Chungcheongbuk-do, die weltweit größte Produktionslinie ausschließlich für Wasserstoff-Brennstoffzellenmodule. Und hier plant man auch den Verkauf an weitere Parteien: Es gab einen separaten Raum für die Ausstellung neuer Technologien, mit dem man sich auch aktiv um Aufträge von globalen Automobilherstellern bemühen wollte. Dabei präsentierte Hyundai unter anderem 19 neue Technologien in der Automobilelektronik, wie zum Beispiel den ADAS-Sensor, OLED-Cluster oder das Blooming Sound System.

Was bedeutet das?

Hyundai fuhr diesmal doppelt groß auf: Neben dem Volocopter mit Uber zeigte der zweite Stand der Tochter Hyundai Mobis, wie sich der Konzern autonomes Fahren in der Zukunft vorstellt.

 

 

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