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Hyundai-Konzern investiert in Kooperation mit Rimac

Der Hyundai-Konzern will mit Rimac bis 2020 gemeinsam zwei Hochleistungs-Stromer entwickeln.

Neue Koopeartion: Rimac-Gründer und -CEO Mate Rimac und Hyundai-Executive Vice Chairman Euisun Chung beim Vetragsabschluss. | Foto: Rimac Automobili
Neue Koopeartion: Rimac-Gründer und -CEO Mate Rimac und Hyundai-Executive Vice Chairman Euisun Chung beim Vetragsabschluss. | Foto: Rimac Automobili
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Gregor Soller

Rimac soll Hyudais Sport-Ableger „N“ in die Elektromobilität überführen. Dazu haben die Koreaner 80 Millionen Euro in Rimac Automobili investiert, 64 davon kamen von Hyundai, 16 von Kia: Gemeinsam soll ein Elektrosportwagen und ein Hochleistungs-Brennstoffzellen-Fahrzeug entwickelt werden. Zu Positionierung und Leistung schwieg man sich noch aus – theoretisch könnten die Koreaner damit aber vom Stand weg einen Hypercar oder Supersportwagen ins Programm heben. Rimac hat das Know-How dazu: „Rimac ist ein innovatives Unternehmen mit herausragenden Fähigkeiten im Bereich leistungsstarker Elektrofahrzeuge", erklärte Euisun Chung, Executive Vice Chairman der Hyundai Motor Group. „Die Wurzeln des Startups und die reichhaltige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Autoherstellern, kombiniert mit technologischen Fähigkeiten, machen Rimac zum idealen Partner für uns.“ Der Gründer und CEO von Rimac Automobili, Mate Rimac, war überrascht:

„Wir sind sehr beeindruckt von der Vision und der schnellen und entschlossenen Initiative der Hyundai Motor Group. Wir glauben, dass diese Technologiepartnerschaft maximalen Wert für unsere Unternehmen und deren Kunden schafft.“

Rimac entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt elektrische Supersportwagen her. Mit der Hyundai Motor Group als Investor und Technologiepartner neben Porsche wollen die Kroaten ihre Position als Zulieferer von Elektrifizierungskomponenten stärken.

Was bedeutet das?

Pech oder Glück für Porsche? Jetzt kooperiert auch Hyundai mit Rimac. Und da Audi auch schon mit Hyundai an den Brennstoffzellen arbeitet, könnte die Verbindung Hyundai-Volkswagen-Group auch über Rimac gestärkt werden. Ob dafür jeder ein 1000.PS-plus Hypercar braucht, sei dahingestellt – spannend ist diese Kooperation allemal.

 

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