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Hyundai Inster: Hyundais 25.000-Euro-EV

„Casper“ wäre der Knaller gewesen, hat sich Hyundai dann in Deutschland aber doch nicht getraut: Deshalb wird Hyundais neuer Einstiegsstromer „Inster“ heißen.

Erste Teaserbilder zeigen, das der Inster vom "Casper" abgeleitet wurde. | Foto: Hyundai
Erste Teaserbilder zeigen, das der Inster vom "Casper" abgeleitet wurde. | Foto: Hyundai
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Gregor Soller

Inster also – was Hyundai aus den Wörtern „intim“ und „innovativ“ abgeleitet haben will. Er soll das neue Einstiegs-EV der Marke werden und gegen Dacia Spring, Citroen eC3 und Co antreten. Und gegen chinesische Fabrikate, die da vielleicht noch kommen.

Obwohl spezifische technische Details noch nicht freigegeben wurden, strebt das Fahrzeug eine Reichweite von 355 Kilometern nach dem WLTP-Standard an. Zum Vergleich: Der Casper Electric, speziell für den südkoreanischen Markt, soll laut Angaben des südkoreanischen Ministeriums für Handel, Industrie und Energie eine Reichweite von 315 Kilometern erreichen. Frühere Berichte von Auto Daily enthüllten, dass der Casper Electric mit einem 48,6 kWh Lithium-Eisenphosphat-Batteriepaket ausgestattet sein wird, was für diese Klasse eher üppig bemessen ist.

Der Marktstart des Hyundai Inster in Europa ist noch für Ende 2024 geplant, wobei der Einstiegspreis um die 20.000 Euro liegen könnte. Laut der Plattform „Motor es“ soll es zwei Antriebsoptionen geben, mit Akkukapazitäten zwischen 40 und 50 kWh.

Wie will man diesen Preis schaffen? Mit bewährter Technik: Das Teaserbild zeigt ein digitales Kombiinstrument das moderner wirkt als das des benzinbetriebenen Casper und möglicherweise anpassbare Layouts bietet. Aber das Layout deutet eben auch darauf hin, dass es die Software der vorherigen Generation nutzt, die bereits im Kona Electric der ersten Generation zu sehen war. Die neue Software-Generation „ccNC“ wie im Ioniq 6 oder im aktuellen Kona Electric könnte zu teuer sein, ist aber in der Klasse auch kein Muss.

Auch soll sich der Inster von seinem Verbrenner-Pendant, dem Casper, durch einen verlängerten Radstand unterscheiden, um Platz für die Batterien zu bieten, obwohl dies von Hyundai noch nicht offiziell bestätigt wurde.

Laut Auto Daily wird die Serienproduktion des neuen Elektro-Stadtautos im Juli beginnen. Hyundai plant, den Inster in über 50 Ländern zu vertreiben, einschließlich Märkten, die Rechtslenker-Fahrzeuge bevorzugen, wie Japan. Dies lässt darauf schließen, dass der Inster auch in Großbritannien erhältlich sein wird.

Was bedeutet das?

Wenn Hyundai für den Basis-Inster einen Preis von 19.999 Euro schaffen würde, wäre das natürlich der Hammer. Wir gehen aber auch wegen dem großen Akku eher von 23.000 bis 24.000 Euro aus, was immer noch günstig wäre. Vielleicht gibt es ja auch noch eine Version mit kleinerer Batterie?

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