Hypermotion 2021: Blick in die Glaskugel bei Mobilität und Logistik

Nachdem die Hypermotion Frankfurt im November 2020 auf ein rein digitales Format gesetzt hatte, geht sie in diesem Jahr in hybrider Form vonstatten.

Die nächste Hypermotion Frankfurt findet sowohl vor Ort als auch online statt. | Bild: Messe Frankfurt Exhibition / Pietro Sutera
Die nächste Hypermotion Frankfurt findet sowohl vor Ort als auch online statt. | Bild: Messe Frankfurt Exhibition / Pietro Sutera
Johannes Reichel
von Tobias Schweikl

Auf der Hypermotion 2021 (14. bis 16. September, Frankfurt) wollen Unternehmen, Innovatoren und Start-ups in einem Mix aus Messe und Konferenzen einen Blick in die Zukunft von Mobilität und Logistik werfen. So formuliert es der Veranstalter, die Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Nachdem die Veranstaltung im November 2020 coronabedingt noch auf ein rein digitales Format gesetzt hatte, findet die Innovationsplattform in diesem Jahr als hybrides Event statt: Das Live-Angebot auf dem Messegelände wird um Online-Angebote erweitert. Ein Schutz- und Hygienekonzept soll vor Ort die nötige Sicherheit bieten.

Den ausstellenden Unternehmen geht es laut Veranstalter um die Vernetzung mit Kommunen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, Anwendern, Investoren und anderen Pionieren aus den Bereichen Mobilität und Logistik.  Intelligente Lieferketten Covid-19, der Brexit und zuletzt das Containerschiff „Ever Given“ hätten gezeigt, dass globale Lieferketten transparenter und resilienter werden müssten. Dazu seien intermodale und datenbasierte Konzepte wie beispielsweise KI-basierte Applikationen oder moderne Sensorik nötig. Zu diesem Thema stellt sich etwa DP World vor, ein Anbieter von smarten End-to-End-Lösungen für den internationalen Warenfluss. Außerdem nehmen die duisport-Gruppe und Timocom GmbH teil. 

Der Hyperloop, bei dem Personen und Güter mit Hochgeschwindigkeit in einer Kapsel durch einen Tunnel bewegt werden, erhält auf der Hypermotion Frankfurt mit der Hyperloop Conference am 16. September 2021 erstmals eine eigene Bühne. In Paneldiskussionen, Masterclasses, durch Speed-Networking und hochkarätige Keynotes kann sich die Branche über aktuelle Weiterentwicklungen informieren und zu den Herausforderungen auf dem Weg zur flächendeckenden Implementierung austauschen. U.a. dabei sind die SNCF Group, Zeleros, HyperloopTT, TÜV SÜD Industrie Service GmbH, EIT InnoEnergy SE, Leybold, Swissloop, Tata Steel, Nevomo, Swisspod Technologies und VAT Group.

Urbane Logistik- und Mobilitätskonzepte nehmen ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein. Angesprochen werden dabei Mikrohubs, smarte Carsharing-Modelle, Mikromobilität auf der letzten Meile sowie Verkehr mit Drohnen oder Seilbahnen. Auf der Hypermotion Frankfurt sind dazu unter anderem vertreten: Yunex Traffic – A Siemens Business, Uber, Funkwerk Systems, ecoCARRIER und volaer.io GmbH.

Alternative Antriebe wie Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe werden auf der Hypermotion ebenfalls diskutiert. Folgende Unternehmen haben sich dazu angekündigt: Orten Electric-Trucks und Onomotion. 

Online präsentieren Unternehmen ihre Produkte in so genannten Profilen. Teilnehmer können beispielsweise durch digitales Matchmaking neue Kontakte knüpfen, mit 1-zu-1 Videos kommunizieren und durch Livestreams interaktiv an den Konferenzen teilnehmen.

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